Starkes Handwerk erhalten

Göttingen (dx). Am 1. November 2016 werden die beiden Landkreise Osterode und Göttingen fusionieren. Die Auswirkungen des Zusammenschlusses sind dabei langsam spürbar: So nimmt am 1. Januar die neue gemeinsame Wirtschaftsförderung im Gewand der „Wirtschaftsförderung Region Göttingen“.
Auch das Handwerk in der Region ist mit dem Thema beschäftigt. So werden ebenfalls zum 1. Januar 2015 die Bäcker- und die Friseur-Innungen der beiden Landkreise ihren Zusammenschluss vollziehen.

Jüngst diskutierten auch die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen (Kreis Göttingen) mit ihren Mitgliedern über die Konsequenzen des Landkreiszusammenschlusses im kommenden Jahr. Die Versammlung gab hierzu ein deutliches Signal in Richtung der Kreishandwerkerschaft Osterode: Die Bereitschaft der hiesigen Innungen bestehe, mit den dortigen Innungen zusammenzugehen. Alle Überlegungen müssten letztlich dem Ziel dienen, eine starke Handwerksorganisation als Dienstleister für die Innungsmitglieder auch nach der Fusion der Landkreise zu erhalten, erklärte der Göttinger Kreishandwerksmeister Christian Frölich auf Nachfrage der Redaktion des Echo zum Sonntag. Er verwies dabei auf die beispielsweise bereits vollzogene Fusion bei den Bäcker-Innungen. Das Handwerk sei berufen, sich jetzt ebenso wie andere Institutionen für eine Neuausrichtung zu entscheiden. „Die Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaften haben ebenfalls bereits gezeigt, dass ein Zusammenschluss der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft ist.“

Der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen waren zum Stichtag 1. Januar 2015 21 Innungen mit ca. 800 Mitgliedern angeschlossen.
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