Kooperation wird erwartet

Osterode (dx). Lange schon wird auf das Südniedersachsenprogramm der Landesregierung gewartet. Ein erster Entwurf ist fertig und wurde jetzt bei einer Arbeitssitzung der Landräte der südniedersächsischen Landkreise sowie der Vertreter der Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Landesbeauftragten in Duderstadt vorgestellt und besprochen.
Die Teilnehmer dort sprachen von einer konstruktiven Sitzung und betonten, dass man gemeinsam arbeiten müsse, um die Pläne für die Zukunft der Region voranzubringen. An erster Stelle stehe hierbei die Versorgung der Region Südniedersachsen mit schnellen Internetverbindungen.
Schwach ausgeprägte Kooperationskultur
Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sind die Töne in dem Papier, das der Zeitung vorliegt, vonseiten der Landesregierung deutlich anders. So gebe es in Südniedersachsen – im Papier definiert als Landkreise Göttingen, Goslar, Holzminden, Northeim und Osterode sowie der Stadt Göttingen – eine „vergleichsweise schwach ausgeprägte Kooperationskultur“. Dies sei die Ursache dafür, das aus den vorhandenen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken der Region „bisher kaum wirksame Entwicklungsimpulse entstanden sind“.
Und wer sich nicht zusammenraufen kann, der dürfe sich nicht wundern, wenn er bei EU-Geldern leer ausgehe. Wer sich nicht verträgt, bekommt kein Geld
Dieser Mangel habe dazu beigetragen, dass die Region in der Vergangenheit nur unterdurchschnittlich von Fördermitteln profitiert habe. Dies soll sich dank das Südniedersachsenprogramms ändern: 100 Millionen Euro, 50 davon EU-Mittel, stehen für Projekte wie den Breitbandausbau bereit.

Der Artikel stammt aus dem Echo zum Sonntag vom 30. November.
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