Keine Schweizer Kredite

Osterode (dx). Vor zehn Tagen wurde der Kurs des Schweizer Franken freigeben. Daraufhin machte die Währung der Eidgenossen ein Sprung nach oben an der Börse. Das war schlecht für einige deutsche Kommunen, die ihre Kredite in Franken aufgenommen haben. Allein der Landkreis Osnabrück steht jetzt 7,3 Millionen tiefer in der Kreide.
Ein klares Nein gab es allerorten bei der Wochenspiegel-Umfrage. Danach hat keine Gemeinde oder Stadt Kredite bei Schweizer oder anderen ausländischen Banken aufgenommen. Die Kommunen im Kreis Osterode setzen auf konservative, klassische und sichere Wege, wenn sie sich Geld leihen.
„Diese Kredite gibt und gab es bei uns nicht, auch wenn die Konditionen vor einigen Jahren wohl verlockend waren“, sagte beispielsweise Herzberger Bürgermeister Lutz Peters.
Weder die Samtgemeinde noch die Mitgliedsgemeinden haben Kredite bei den Eidgenossen aufgenommen, betonte Rolf Hellwig, Bürgermeister der Samtgemeinde Hattorf. Gleiches berichtet sein Amtskollege Dieter Haberlandt für Walkenried.
„Von hier Fehlanzeige“, pflichteten auch Harald Dietzmann, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Bad Grund und Bad Lauterbergs Bürgermeister Dr. Thomas Gans. „Wir verfolgen eine konservative, aber sichere Finanzierungsstrategie und sind damit bislang gut gefahren“, verdeutlichte Pressesprecher Karl-Heinz Löwe.
Auch in den Kreisen Göttingen und Northeim setzen die Kommunen ausschließlich auf Deutsche Banken. Die Stadt Göttingen hätte vor geraumer Zeit zwar einmal Geld aus der Schweiz geliehen, dieser Kredit sei aber schon lange abgezahlt, betonte ein Sprecher gegenüber dem „Göttinger Tageblatt“.
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