„Die Situation ist unhaltbar“

Göttingen (dx). Die Autobahn 7 ist eine der Hauptverkehrsstrecken in Deutschland. Der Abschnitt südlich von Göttingen hat sich in den vergangenen Jahren jedoch zu einem Problem entwickelt: Das massiv gesteigerte Verkehrsaufkommen führt fast täglich zu Staus und Unfällen. Um der Situation Herr zu werden, hat Bernhard Reuter (SPD), Landrat des Kreises Göttingen, beim ersten Jahresempfang der Verwaltung am Montag eine Konferenz zur Situation auf der A7 angekündigt.

Ministerium unterstützt

In diesem Zusammenhang hatte der Verwaltungschef im Vorfeld das Gespräch mit dem Niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) gesucht. Dabei wurde vereinbart, dass der Landkreis zu der Konferenz einlade, erklärte Bernhard Reuter im Rahmen des Jahresempfangs des Landkreises. Minister Lies habe seinen Vorstoß begrüßt und die Unterstützung seines Ministeriums zugesagt.

Einsatzkräfte sind stark belastet

„Die Situation auf dem Streckenabschnitt südlich von Göttingen ist unhaltbar. Die Unfälle häufen sich, Menschen werden verletzt oder sterben. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten sind stark belastet. Die Region ächzt unter den Staus auf den Umleitungsstrecken. So kann es nicht weiter gehen“, erläuterte der Landrat das Problem.

Keine Patentlösung

Die Lage sei dazu sehr komplex: Die A7 sei eine Hauptverkehrsachse in topographisch schwierigem Gelände, dämpfte er jedoch die Erwartungen. „Eine Patenlösung gibt es natürlich nicht“, betonte der Verwaltungschef.
Aus dem Raum Hann. Münden ist in diesem Zusammenhang bereits seit geraumer die Forderung nach einer Umleitungsstrecke über die Bundesstraßen 27 und 7 durch den Werra-Meißner-Kreis zu hören. Reuter betonte, dass er entschlossen sei, das Problem anzugehen. „Hierfür hat mir der Verkehrsminister aus Hannover auch seine volle Rückendeckung signalisiert“, so Bernhard Reuter.

Die Teilnehmer

An der Konferenz sollen Vertreter des Landkreises Göttingen, der an der A 7 liegenden Gemeinden, des Verkehrsministeriums, der Landesbehörde für Straße der Polizei und der Feuerwehren. Ob der Landkreis Kassel einbezogen wird und gegebenenfalls weitere Vertreter soll in den nächsten Tagen geklärt werden.

Der Artikel ist auch im Harzer WochenSpiegel vom 13. Mai nachzulesen.
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