Rege Diskussion um Poller auf dem Boulevard

Bad Lauterberg (dx). Jeden Samstag wird der Boulevard für mehrere Stunden zur reinen Fußgängerzone. Damit dies so bleibt, müssen die Mitglieder des Vereins für Handel und Gewerbe in Bad Lauterberg künftig selbst anpacken. Den Grund stellte Roland Stahl, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Dienstag vor: Die Stadt hatte angekündigt künftig Geld dafür zu verlangen, dass Mitarbeiter des Bauhofes jeden Samstag die drei Poller am Postplatz um 9.00 Uhr hoch und um 14.00 Uhr wieder runter kurbeln und die dafür benötigten Verkehrsschilder auf- bzw. abhängen. Das Ergebnis der Kalkulation: Drei Mitarbeiter, eine Stunde Arbeit macht 150,00 Euro. Jeden Samstag. In der Summe also 600 Euro im Monat.
Eine Summe, die der Verein nicht zahlen könne und wolle, wie Stahl betonte. Deshalb habe man sich vom Vorstand überlegt, die Arbeit selbst zu übernehmen. Aus den Reihen der 29 Mitglieder, die bei der Versammlung anwesend waren, erklärten sich auch mehrere bereit im Wechsel den „Pollerdienst“ zu übernehmen.

Der gleichberechtigte Vorstand, neben Stahl noch Carsten Kröger und Hans-Jörg Fritzowsky, wurde im Anschluss im Amt bestätigt und kündigte für die Zukunft verstärkte Infoveranstaltungen zu Themen des Vereins an.

Die Weihnachtsbeleuchtung wird dabei ein Thema sein, wie Carsten Kröger ankündigte. Die alten, etwa 20 Jahre alten Girlanden müssten in der kommenden Zeit ausgetauscht werden. Der Vorstand werde hierfür ein Konzept erarbeiten und den Mitgliedern präsentieren. Eines konnte Kröger aber bereits mitteilen: „Der Austausch muss wahrscheinlich über mehrere Jahre gestreckt werden und wird teuer - für uns alle.“
In Zusammenhang mit der Weihnachtsbeleuchtung sprach Roland Stahl auch das Thema Weihnachts- bzw. Wintermarkt an. Auf eben einen solchen müssten Einheimische und Gäste wohl auch in den kommenden Jahren verzichten. Der Grund: Bislang habe man keine Aussteller gefunden, die nach Bad Lauterberg kommen möchten. „Vielleicht gibt es einfach schon zu viele etablierte Märkte in der Region“, sagte Stahl.

Der Beitrag stammt aus dem Echo zum Sonntag vom 8. März.
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