Alles war sehr ungewöhnlich!
Schon die Instrumente, die für das Konzert bereit lagen, sahen anders aus. Die Flöte schien kein Mundstück zu haben, Eine Art Banjo war mit Lammhaut bespannt, eine Art Zitter hatte viele, viele Seiten und war ebenfalls total anders bespannt....... .
Die Gruppe wurde angekündigt mit Musik aus dem 18.Jahrhundert und - und begann erst einmal, die Instrumente sehr umfangreich zu stimmen. Man merkte, wie filigran diese Arbeit war.
Das erste Stück begann mit einem Rhythmus, der den Eindruck erweckte, eine Kamel-Karawane zieht durch die Kirche. Dann war kein Rhythmus mehr zu hören und als man glaubte, das Stück ist zu Ende, setzte das erste Solo ein. Es folgten immer wieder in einem für unsere Ohren sich nicht sofort erschließenden Wechsel gemeinesame Musikteile und Soli und diese ebenfalls noch unterbrochen durch weitere Soli. Irgendwie war die Musik entfernt, sehr entfernt mit einer Jazz-Interpretantion von Musik vergleichbar.
Dann war Pause. Das erste Stück hatte also voll den ersten ...