Wetzlar: Wetzlar | Schon die Kleinsten sollen für die Tuppe begeistert und als potentielles Kanonenfutter geworben werden
Wie auch in den Jahren zuvor, darf sich die Bundeswehr auf dem diesjährigen Hessentag in Wetzlar groß in Szene setzen uns öffentlichkeitswirksam Präsentieren. Dies forderte natürlich die mehr als berichtigte Kritik der Friedensbewegung in Wetzlar und ganz Hessen heraus. So gab es u.a. am vergangen Sonntag eine Protestdemo unter dem Motto "Kein Werben fürs Sterben! - Keine Kröten fürs Ttöten!" (siehe Foto Nr. 3; Berichte siehe u.a. bei der GZ und der WNZ). Im Vorfeld gab es wohl auch eine Absprache bzw. Vereinbarung zwischen der Stadt Wetzlar und der Bundeswehr, wonach "Kinder und Jugendliche kein[en, CM] Zugang zu bewaffneten Systemen und Waffen auf dem Ausstellungsgelände" hätten (WNZ). Doch gegen diese Absprache wurde auch gestern (Freitag 08.06.2012) wieder klar verstoßen, wie die Bilder hier zeigen.
Das schon kleinste Kinder in Tornados sowie anderen Bundeswehrgeräten und -fahrzeugen rumklettern dürfen ist für mich absolut nicht in Ordnung und das "das falsche pädagogische Signal" (WNZ). Diese Truppe namens BW gehört nicht auf ein Volksfest wie der Hessentag und Kinder und Jugendliche sollten wenn keinen Zutritt erhalten. Aber die Bürger in unserem Land und auch gerade die kleinsten sollen ja mittels dieser Aktionen auf die kommenden Kriege und militärischen Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Dagegen ist breitester Protest nötig!
Übrigens ich kann allen, egal o klein oder groß, ob Pädagoge oder nicht, nur wärmstens die Schallplatte (CD?) "Der Friedensmaler - Lustige und nachdenkliche Lieder vom Angsthaben und Mutmachen." des heimischen und sehr bekannten Kinderliederliedermachers Frederik "Fritz" Vahle an Herz legen. Mir läuft es heute noch kalt den Rücken runter, wenn ich mir manche der Lieder anhöre, so z.B. Die Geschichte von den Kriegskindern, Wolkenlied oder Tanja.
Gegen Krieg und für Frieden zu sein, ist ja ok.
Auch ein Hinterfragen von Konflikten und Einsätzen ist ok.
Aber ein ideologisches, fast schon religiöses Verteufeln von Bundeswehr, Militär an sich oder gar schnöden Maschinen und Werkzeugen, ist völlig weltfremd und kontraproduktiv - und bei manchen "Friedensbewegten" auch ängstigend.
Klar kann einem das Leid anderer Menschen egal sein und man hält sich aus allem raus. Klar kann man auf Verbündete pfeifen und sein eigenes Süppchen kochen.
Aber spätestens, wenn es um die Frage der eigenen Verteidigung geht, ist es vorbei mit dem lustigen Theoretisieren und der Angreifer haut einem die Realität um die pazifistischen Ohren. Wenn man ihn lässt.
Und Menschen führen keine Kriege, weil sie als Kinder mit Ritterburgen oder der Silberbüchse spielten oder auf Veranstaltungen von großen Maschinen und Fahrzeugen fasziniert waren...
Andreas, was Du schreibst, sehe ich genauso! In den 70ern war ich auch mal Offizier bei der Bundeswehr, und ich bin trotzdem alles andere als ein militanter Mensch. Aber eine allzu weichgespülte Sicht der Dinge habe ich natürlich auch nicht, man muss Realist bleiben, wenn man betrachtet, wie es auf der Welt zugeht.
Kinder werden nicht besser oder schlechter wenn sie sich für diese Welt interessieren.
"Werber für´s Sterben" - das würde rein statistisch eher für jede Fahrschule zutreffen.
Die Bundeswehr ist selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft und notwendiger Bestandteil unseres Staates.
ich würde es eher begrüßen mal ein paar Statements zum Thema Syrien zu lesen - zum Kinder- und Massenmörder Assad und seinen Schutzengeln Russland und China....
> "ich würde es eher begrüßen mal ein paar Statements zum Thema Syrien zu lesen - zum Kinder- und Massenmörder Assad und seinen Schutzengeln Russland und China...."
Ich hab da noch mehr Probleme, die angeblich Guten von den angeblich Schlechten zu unterscheiden, als bei dem ganzen als "arabischen Frühling" bezeichneten bisherigen Chaos... das nur btw...
> Ich hab da noch mehr Probleme, die angeblich Guten von den angeblich Schlechten zu unterscheiden, als bei dem ganzen als "arabischen Frühling" bezeichneten bisherigen Chaos... das nur btw...
Richtig! Es geht bei allen Konflikten, egal ob Libyen, Syrien, etc. nur um Macht, Einfluss und Zugriff auf Ressourcen. Für mich ist jede Gewalt zu verurteilen, egal ob durch z. B. durch Assad oder durch die Opposition, welche vom Westen mit Waffen versorgt wird.
Und ich finde eben nicht, dass die BW ein normaler Teil der Gesellschaft ist bzw. sein sollte. Ihre Aufgabe ist spätestens seit den verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) von 1992 das weltweite Durchsetzten von deutschen Interessen, wie z.B. den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen, und das mit der entsprechenden Waffengewalt. Die BW ist eine Interventionstruppe und keine friedfertige Einrichtung!
> "Und ich finde eben nicht, dass die BW ein normaler Teil der Gesellschaft ist bzw. sein sollte"
Sie sollte es sein.
> "Ihre Aufgabe ist spätestens seit den verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) von 1992 das weltweite Durchsetzten von deutschen Interessen, wie z.B. den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen, und das mit der entsprechenden Waffengewalt. Die BW ist eine Interventionstruppe und keine friedfertige Einrichtung!"
Für die Verteidigung ist eine Armee unverzichtbar.
Alles andere darf gern diskutiert und kritisiert werden.
Obwohl, wenn du mal ganz ehrlich bist, auch den ungehinderten Zugang zu lebenwichtigen Ressourcen als wichtige Aufgabe und Rechtfertigung betrachten wirst - wenn schon nicht für Dritte und woanders (z.B. Wasser und Flüchtlinge in Afrika), dann spätestens, wenn es um dich und deine Lieben geht (z.B. Nahrung, Energie, usw.)
Ich finde, solche "Konflikte" bzw. die Verteilung der Ressourcen sollte an fair und friedlich lösen und nicht mit Waffengewalt. Die Völker sollten zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten. Und jedes Volk sollte selbst über die im Land vorhanden Rohstoffe verfügen können und nicht ein paar wenige transnationale Konzerne diese Ausbeuten. Das wäre der richtige Weg!
Kinder soll man mit der Realität konfrontieren, aber für das Kampflugzeug sind die Kinder auf dem Foto definitiv zu jung. Die können noch nicht richtig die Faszination, die für sie von dem Flugzeug ausgeht, von den Gefahren und Widersprüchen trennen, die von einem möglichen Einsatz ausgehen.
8-jährige Kinder (schätze ich mal) haben jedenfalls auf einer Waffenschau nichts zu suchen.
> "Ich finde, solche "Konflikte" bzw. die Verteilung der Ressourcen sollte an fair und friedlich lösen und nicht mit Waffengewalt. Die Völker sollten zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten."
Ja, das wäre der Idealzustand. Den kann man auch gern anstreben, aber man sollte die Realität nicht verdrängen.
> "Und jedes Volk sollte selbst über die im Land vorhanden Rohstoffe verfügen können und nicht ein paar wenige transnationale Konzerne diese Ausbeuten. Das wäre der richtige Weg!"
Auf dem Planeten sind die Rohstoffe nicht nach ideologischen/religiösen Regeln verteilt, sondern zufällig von Mutter Natur. Konzerne haben damit auch nichts zu tun (die sind sogar ebenso daran interessiert, an Rohstoffe zu gelangen). Was also, wenn es plötzlich an wichtigen Sachen mangelt? Wenn ein böses Regime auf wichtigen Quellen hockt? Notfalls Millionen Unschuldige sterben lassen wegen einer Ideologie - oder doch auch Gewalt anwenden, um Leid zu verhindern?
> "Kinder soll man mit der Realität konfrontieren, aber für das Kampflugzeug sind die Kinder auf dem Foto definitiv zu jung. Die können noch nicht richtig die Faszination, die für sie von dem Flugzeug ausgeht, von den Gefahren und Widersprüchen trennen, die von einem möglichen Einsatz ausgehen."
Dann gäbe es ja kein Problem. Die haben ihren Spaß und ihre Faszination und die ernste Seite erfahren udn verstehen siehalt später (wobei Kinder nicht doof sind)
> "8-jährige Kinder (schätze ich mal) haben jedenfalls auf einer Waffenschau nichts zu suchen."
"Die können noch nicht richtig die Faszination, die für sie von dem Flugzeug ausgeht, von den Gefahren und Widersprüchen trennen,..."
Richtig. Und daher schaded es auch nicht; genausowenig wie "Räuber und Gendarm", "Cowboy und Indianer" und ähnliches. Deswegen ist kein Kind zum Gewalttäter geworden.
Auch dieses ganze Gemäre wg. "Kriegspielzeug" ist Bullshit von solchen (Möchtegern)Pädagogen die die heutige Jugend mit ihren Erziehungs- und "Lern"spielchen versaut haben.
Komisch - die Länder um uns herum haben damit kaum ein Problem - und deren Jugend ist nicht besser oder schlechter als unsere. Und wenn es Randale gibt - z.B. in England - dann liegt es ganz sicher nicht daran daß die Kids ganz selbstverständlich mit den militärischen Einrichtungen um sie herum groß werden.
"Ihre Aufgabe ist spätestens seit den verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) von 1992 das weltweite Durchsetzten von deutschen Interessen, wie z.B. den ungehinderten Zugang zu Rohstoffen, und das mit der entsprechenden Waffengewalt."
Wann und wo ist das geschehen? Welches Land wurde von den Bundeswehr besetzt?
"Die BW ist eine Interventionstruppe und keine friedfertige Einrichtung!"
Ach ja? Wie ist denn der Begriff "Intervention" definiert?
"Die Intervention (lat. intervenire ‚dazwischentreten, sich einschalten‘) bezeichnet das Eingreifen einer bis dahin unbeteiligten Partei in eine Situation. Meist ist damit das Einschreiten in einen fremden Konflikt gemeint mit dem Ziel, diesen zu lösen oder in eine bestimmte Richtung zu lenken. ...
Intervention bezeichnet in der internationalen Politik allgemein die Einmischung eines Staates oder mehrerer Staaten als Akteure einer Internationalen Organisation in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Die Einmischung kann auf verschiedene Arten erfolgen, in der Umgangssprache hat sich die Verwendung des Begriffs für militärische Eingriffe in innerstaatliche Konflikte eingebürgert. ...
Kapitel VII der Charta der UN hebt dieses Verbot auf, wenn eine Intervention nach Auffassung des UN-Sicherheitsrates erforderlich ist, um den internationalen Frieden zu verteidigen, die Herrschaft des Rechts aufrechtzuerhalten oder die Unabhängigkeit anderer Staaten zu schützen. Tritt einer dieser Fälle ein, muss die Notwendigkeit einer Intervention durch den UN-Sicherheitsrat festgestellt werden. Auch humanitäre Interventionen können durch Beschluss des UN-Sicherheitsrats legitimiert werden. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Intervention_%28Polit...
Wer Fremdworte verwendet sollte sich schon über ihre Bedeutung im Klaren sein.
Das was Du meinst war z.B. die Besetzung und Verwüstung Afghanistans durch die Rote Armee - ohne die die Afghanen nicht in die Steinzeit zurückgebombt worden wären und die Internationale Truppe das Terrorregime der Taliban hicht hätte bekämpfen müssen. Warum dies gescheitert ist steht auf einem anderen Blatt.
Ich weiß nur daß diese "Pazifisten" laut aufschreien wenn es dort wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Opfern unter unbeteiligten Zivilisten gekommen ist.
Daß die Taliban und die Drogenbanden zig-mal mehr unbeteiligte Zivilisten ermorden - im Steinigen sind die Taliban echt gut, z.B. wenn es jemand wagt Musik zu hören oder zu tanzen oder Mädel sich erdreisten eine Bildungseinrichtung zu besuchen - ang. Ehebruch (auch wenn es eine Vergewaltigung war) - und die Ermordung Homosexueller steht ganz oben auf der Liste.
Und Ihr regt Euch über Kinder auf die fasziniert in ein Tornado - Cockpit schauen?
1. Wer hat die Taliban aufgebaut, gefördert, etc.? Das war der Westen und Pakistan. Insofern ist der Westen selbst Schuld, dass diese später die macht übernommen haben.
Und was den Bereich der Drogen anbelangt, so blühen die Mohnfelder doch erst so richtig auf, seitdem die Nato im Land ist. Die Opium-Produktion ist erst in den letzten Jahren massiv gestiegen und nicht unter den Taliban.Und wenn sie Frauen- und Menschenrechtsgruppen fragen, die Lage der Frauen ist seit 2001 nur sehr wenig besser geworden.
2. Auch der Einmarsch der Sowjets in Afghanistan ist ganz klar zu verurteilen! Keine Frage! Aber ich bezweifele sehr stark, dass diese Afghanistan (alleine) in die Steinzeit zurückgebombt haben. Da haben der Westen und die Taliban auch ihren Anteil dran!
3. Wenn wer ein Land in die Steinzeit zurückgebombt haben, dann waren es die USA in Vietnam oder 2011 in Libyen. Klar war Gaddafi ein Diktator, aber er hat den Ölreichtum seines Landes dazu verwendet, dass das Land einen der höchsten Lebensstandards und eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Länder Afrikas hattet.
4. Die Bundeswehr hat mehrfach in andere Länder interveniert, und dass immer aus Geopolitischen Interessen, auch wenn medial für die Öffentlichkeit andere Gründe vorgeschoben worden. Beispiele wären z.B. der Kosovo oder eben auch Afghanistan. Es geht der Nato in Afghanistan mitnichten um das Wohlergehen und den Wohlstand und die Freiheit des Afghanischen Volkes, es geht ausschließlich um wirtschaftliche und politische Interessen.Alles andere ist nur zu Beruhigung der Öffentlichkeit im Westen vorgeschoben! Die ISAF und somit auch die BW führen sich dort doch auf wie Besatzer und nicht wie Aufbauhelfer. Und der Kosovo-Krieg, der übrigens durch keinen UN-Beschluss gedeckt und somit völkerrechtswidrig war, wurde doch nur geführt, um Milosevic von der Macht zu verjagen und Zugriff auf Jugoslawien zu haben. Wie man heute weiß, ist der sog. Hufeisenplan eine Propagandalüge des Westens, ebenso wie die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein, welche 2003 als Grund für den Irak-Krieg herhalten mussten.
5. Und was solche Interventionen ausländischer Mächte (wie eben auch Deutschland) in andere Staaten und deren inneren Angelegenheiten bringen, das sieht man doch prima im Irak oder in Libyen.
6. Ich weiß schon was das Wort Intervention bedeutet, aber ich gehe eben nicht nur Blind nach einer Lexkion-Definition, sondern weiß eben auch um die praktische Bedeutung des Wortes und genau um die ging es mir. Von mir auch können Sie die BW ach Eingreiftruppe nennen, aber die BW 1992 eben keine Verteidigungsarmee mehr, wie es ihr ursprünglicher Verfassungsauftrag war und eigentlich auch noch ist, denn die Verfassung wurde in diesem Punkt nie geändert. Auch der Verbot der Führung eines Angriffskrieges steht nach wie vor im GG, so dass der Jugoslawienkrieg 1999 nicht nur gegen Internationales, sondern auch gegen Deutsches Recht verstoßen hat.
> "Und daher schaded es auch nicht; genausowenig wie "Räuber und Gendarm", "Cowboy und Indianer" und ähnliches. Deswegen ist kein Kind zum Gewalttäter geworden. Auch dieses ganze Gemäre wg. "Kriegspielzeug" ist Bullshit von solchen (Möchtegern)Pädagogen die die heutige Jugend mit ihren Erziehungs- und "Lern"spielchen versaut haben."
*grins&nick*
> "Ich weiß nur daß diese "Pazifisten" laut aufschreien wenn es dort wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Opfern unter unbeteiligten Zivilisten gekommen ist. Daß die Taliban und die Drogenbanden zig-mal mehr unbeteiligte Zivilisten ermorden - im Steinigen sind die Taliban echt gut, z.B. wenn es jemand wagt Musik zu hören oder zu tanzen oder Mädel sich erdreisten eine Bildungseinrichtung zu besuchen - ang. Ehebruch (auch wenn es eine Vergewaltigung war) - und die Ermordung Homosexueller steht ganz oben auf der Liste.
Und Ihr regt Euch über Kinder auf die fasziniert in ein Tornado - Cockpit schauen?
> "Wer hat die Taliban aufgebaut, gefördert, etc.? Das war der Westen und Pakistan. Insofern ist der Westen selbst Schuld, dass diese später die macht übernommen haben."
Gegen die Linken, die das Land überfallen haben.
> "Und was den Bereich der Drogen anbelangt, so blühen die Mohnfelder doch erst so richtig auf, seitdem die Nato im Land ist."
Die gabs auch vorher schon.
> "Und wenn sie Frauen- und Menschenrechtsgruppen fragen, die Lage der Frauen ist seit 2001 nur sehr wenig besser geworden."
Tja, anstatt der mil. Eingriffe liefern wir halt Ökosteine für die Steinigungen, damit wenigstens die Umwelt und das Klima geschützt wird...
Ok, ziehen wir das Militär ab und schicken all die Pazifisten hin - die können sich ja vor die Frauen stellen und die Fundis friedlich quatschen oder die Steine abfangen.
> "Auch der Einmarsch der Sowjets in Afghanistan ist ganz klar zu verurteilen! Keine Frage! Aber ich bezweifele sehr stark, dass diese Afghanistan (alleine) in die Steinzeit zurückgebombt haben. Da haben der Westen und die Taliban auch ihren Anteil dran!"
Was sollte der Westen denn da bitte noch groß wegbomben, nachdem die Linken und dann die anderen Fundis da gehaust haben?
> "Wenn wer ein Land in die Steinzeit zurückgebombt haben, dann waren es die USA in Vietnam"
...und Custer war auch böse... und hinter dem trojanischen Pferd stecken sicher auch die Amis ;)
Schon vergessen, dass Vietnam eher Stellvertreterkrieg war, weil die linken/roten Nazis ihrerseits ihre Finger da im Spiel hatten?
> "oder 2011 in Libyen."
Die Gruppen, denen du was vorwirfst, wären doch eher an einem Bleiben von Gaddafi interessiert gewesen.
> "Von mir auch können Sie die BW ach Eingreiftruppe nennen, aber die BW 1992 eben keine Verteidigungsarmee mehr, wie es ihr ursprünglicher Verfassungsauftrag war und eigentlich auch noch ist, denn die Verfassung wurde in diesem Punkt nie geändert. Auch der Verbot der Führung eines Angriffskrieges steht nach wie vor im GG"
Abgesehen vom strittigen Balkan ist das doch alles noch der Fall.
Mit Waffen spielt man nicht.
Ich halte es grundsätzlich für eine natürliche, gesunde und vernünftige Einstellung, daß man eine kritische Distanz zu Waffen hat. Dazu gehört für mich auch, daß man kleine Kinder davon fernhält.
"Auch dieses ganze Gemäre wg. "Kriegspielzeug" ist Bullshit...."
Ach Gottchen, Edgard, über Plastikpanzer und Playmo-Soldaten regt sich doch kein Mensch mehr auf, was soll das denn jetzt....
".....von solchen (Möchtegern)Pädagogen die die heutige Jugend mit ihren Erziehungs- und "Lern"spielchen versaut haben."
Bezüglich "Möchtegern": Die schrulligste Pädagogik ist mir immer noch lieber als Leute die glauben, daß sie mit Kasernenhofdrill, Soldatenromantik und Waffenbegeisterung einen Erziehungsbeitrag leisten würden.
Die Schule des Lebens ist übrigens die Schule (ist nicht von mir der Spruch)
"Die schrulligste Pädagogik ist mir immer noch lieber als Leute die glauben, daß sie mit Kasernenhofdrill, Soldatenromantik und Waffenbegeisterung einen Erziehungsbeitrag leisten würden."
Dieser gegensatz spielt auch keine Rolle. Meine (traditionellen) Lehrer sind auch gut ohne dies ausgekommen. Andere Tugenden und ein solides Unterrichtskonzept waren gefragt.
Dafür kann meine Generation u.a. noch im Kopf rechnen und beherrscht die deutsche Sprache in Wort und Schrift.
Ach - und beim Tag der offenen Tür bei der Bundeswehr waren wir damals auch - und das mehrfach.
Trotzdem habe ich damals gegen das erste feierliche Gelöbnis im Bremer Weserstadion protestiert.
Und mußte mich trotzdem von sog. "Friedensfreunden" als Mörder bezeichnen lassen.
Den Unterschied von ideologisierten Feindbildern, Entmenschlichung und sachlicher Auseinandersetzung muß mir keiner erklären.
Erich Maria Remarque:
"Ich dachte immer, alle wären gegen Krieg, bis ich lernte, daß diejenigen für Krieg sind, die selbst nicht hingehen müssen."
Zitat Christian Momberger:
>>Schon die Kleinsten sollen für die Tuppe begeistert und als potentielles Kanonenfutter geworben werden<<
Philipp Mißfelder (CDU) ist z.B. ja auch Vater einer 3jährigen Tochter.
Die jW stellte ihm aufgrund seiner aktuellen Äußerungen zu Syrien folgende Fragen:
junge Welt fragte am Freitag bei Mißfelder nach: »Mit Blick auf die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck (…) stellt sich uns die Frage, ob Sie – gelernter Bundeswehrsoldat – für eine militärische Intervention in Syrien persönlich zur Verfügung stehen? Wissen Sie von Kabinettsmitgliedern und den anderen Abgeordneten des Bundestages, ob sie sich oder ihre Angehörigen als gefechtsbereit melden würden? Wie viele Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wie viele Mitglieder der Bundesregierung haben derzeit Angehörige im Afghanistan-Krieg? Wie viele waren es in den vergangenen zehn Jahren?« Und weiter: »Herr Mißfelder, 2027 wird Ihre Tochter volljährig und damit gefechtsbereit. Wird ihr Vater dann bereit sein, sie für Deutschland sterben zu lassen, wie dies Bundespräsident Joachim Gauck in dieser Woche von der Bevölkerung gefordert hat? Oder wünschen Sie Ihrer Tochter nicht doch lieber Teil der ›glückssüchtigen Gesellschaft‹ zu bleiben?« Eine Antwort des 32jährigen blieb aus.<< http://www.jungewelt.de/2012/06-16/047.php
Danke für den sehr, sehr guten Kommentar Frau Schlag!!
Auf Antwort dieses Politikers wäre ich auch sehr gespannt, auch wenn wir sie wohl leider nie weder lesen können.
> "Erich Maria Remarque: "Ich dachte immer, alle wären gegen Krieg, bis ich lernte, daß diejenigen für Krieg sind, die selbst nicht hingehen müssen."..."
Wohl nicht unwahr... aber ähnlich ticken doch die Pazifisten, die selbst gegen Menschen schützende militärische Einsätze sind, aber selbst nicht hingehen und als schützende Alternative ihren Hintern hinhalten würden...
In zahlreichen mittelhessischen Kommunen wurden am Sonntag die (Ober)bürgermeister neu bestimmt. Ebenso wurde der Landrat des Landkreises Gießen neu gewählt. Hier die Ergebnisse in der Übersicht:
1. Bürgermeisterwahl in Fernwald (Landkreis Gießen)
- Stefan Bechthold (SPD) 51,9%
- Matthias Klose (CDU) 40,7%
- Elke Koch-Michel (unabhängig) 7,4%
Wahlbeteiligung: 62,2%
-> Der Amtsinhaber Matthias Klose (CDU) wurde...
Wettenberg: In den Straßen von Krofdorf | Wer kennt Sie nicht, Deutschlands größte und wohl auch schönste Oldiefete, die Golden Oldies. Hier ein paar Impressionen vom gestrigen Samstag.
Wer die Oldies noch nicht kennen sollte, hier der Link zum Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Oldies
Wetzlar: Wetzlar | Das Bundeswehrgelände war beim Hessentag in Wetzlar zweigeteilt. Am Ende der Fläche zwischen Lahn und Dill waren Fahrzeuge und die Ausstattung für das Leben im Felde ausgestellt. Außerdem befand sich neben der Behelfsbrücke über die Dill das Ausstellungszelt "Bundeswehr und Naturschutz", in welchem ein einfaches Diorama aufgebaut ist.
Auf eine weitere Präsenz der Bundeswehr stieß der Hessentagsbesucher, wenn er die Zelte...
Marsberg: Schützenhalle | Das Zentrum Militärmusik beim Streitkräfteamt der Bundeswehr, eines von nur drei Großkonzerten in Nordrhein-Westfalen, wurde nach Marsberg vergeben.
Darbietende des gemeinsamen Konzerts am 18. Oktober 2013:
*Marinemusikkorps Nordsee
und
*Marinemusikkorps Ostsee.
Erstmals in der 50jährigen Geschichte der Großkonzerte wird damit ein solches Konzert in der Stadt Marsberg stattfinden, unter dem Motto: Menschen für...
Die Bundeswehr plant bereits fest mit dem Einsatz bewaffneter Drohnen bei Auslandseinsätzen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Partei DIE LINKE hervor [1]. Gleichzeitig wird der Einsatz von Überwachungs-Drohnen in Deutschland schleichend ausgeweitet, obwohl Regelungen und Vorschriften für den sicheren Betrieb bisher fehlen. Die Piratenpartei Deutschland kritisiert die Bundesregierung...