Der Bleistift von Wetzlar oder die Geschichte der Brühlsbacher Warte

Wetzlar: Deutschland | Zurzeit des Barbarossa war die Stadt Wetzlar eine der wohlhabenden Handelsstädte an der ,, Hohen Straße,,. Eine der wichtigen Handelstraßen, die es im Mittelalter gab. Kaiser Barbarossa ließ die Burg Kalsmunt zur Sicherung der Stadt errichten. Ein Reichsvogt kümmerte sich um die Belange der Stadt und natürlich die des Kaisers. Um die Stadt Wetzlar noch besser zu schützen, wurden von der Stadt noch 2 Türme erbaut. Einer davon ist ,, der Bleistift,, oder eben die Brühlsbacher Warte. Dieser Turm war durch die Landwehr stetig besetzt und durch eine kleine Wallanlage und einen hohen Eingangsbereich besonders geschützt. Von diesem Turm aus hat man eine besonders schöne Aussicht auf die Stadt. Für alle Wanderfreunde, die sich diese Türme einmal ansehen, wollen empfiehlt sich der,, Vier Türme Rundweg,, der Stadt Wetzlar. Wanderkarten bekommt man bei der Stadtverwaltung oder über die Internetseite der Stadt Wetzlar.
Man sollte gut zu Fuß und wirklich fit sein. Der Weg ist zwar nur 14 km lang, hat jedoch Höhenunterschiede von über 240 Höhenmeter zu bieten. Als Kaiser Barbarossa starb, begann in Wetzlar eine unruhige Zeit. Jeder wollte die Stadt in seinen Einfluss bekommen. Etliche kleine und größere Fehden musste die Stadt erleiden. Immer wieder wurden die Wehrtürme in Mittleidenschaft gezogen. So auch im Jahr 1391, als die Truppen des Grafen Eberhard von Katzenelnbogen die Brühlsbacher Warte zerstörten. Erst im Jahr 1912 fasste sich die Stadt Wetzlar ein Herz und errichtete ihren Bleistift erneut. Diesmal aber als Aussichtsturm für Wanderer.
Die friedliche Nutzung des Turmes wird jeden erfreuen, der tolle Fernsicht mag. Viel Spaß beim Wandern in der alten Reichsstadt Wetzlar.
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Fred Hampel aus Fronhausen | 07.02.2016 | 11:24  
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