Dichtheitsprüfung/Kanal-Tüv- jetzt haben die Gemeinden von der Landesregierung NRW den SCHWARZEN PETER zugeschoben bekommen!

Wann? 30.01.2014 19:00 Uhr

Wo? Gaststätte Pollmann, Am Tönniskamp 5, Wesel DE
Veranstaltung in Wesel
 
Ausschnitt: Wasserschutzgebiet Wesel-Blumenkamp (Foto: Land NRW http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/gewaesserschutz/pdf/Blumenkamp_Flueren_Karte.pdf)
Wesel: Gaststätte Pollmann | Dichtheitsprüfung nein Danke!

Thema der Veranstaltung
-Kontra - Dichtheitsprüfung/Kanal-TÜV -
wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!



Alle Bürgerinnen und Bürger auch aus den anliegenden Gemeinden sind herzlichst willkommen!

Am Donnerstag, 30.01.2014 um 19.00 Uhr in der Gaststätte Pollmann, Am Tönniskamp 5, in Wesel-Blumenkamp



Anstatt die Novellierung der Düngeverordnung anzugehen, damit das Trinkwasser weniger durch Gülle mit Nitraten belastet wird, hat die Landesregierung (SPD/Bündnis 90-Grüne) ein neues LWG verabschiedet und die dazu gehörende Selbstüberwachungsverordnung Abwasser im November 2013 verabschiedet.

Expertenmeinungen, die besagen, dass eine Verunreinigung des Grundwassers durch Abflussrohre von Haushalten nicht gegeben ist, fanden hierbei keine Berücksichtigung.

Landespolitische Situation zur Dichtheitsprüfung:

nach dem neuen Landeswassergesetz/Verordnung-NRW.

In Wasserschutzgebieten (WSG) sollen die geltenden erstmaligen Prüffristen bis zum 31-12-2015 beibehalten werden.

Dieses soll gelten für die Erstprüfung von bestehenden Abwasserleitungen, die vor dem 01-01-1965 (häusliches Abwasser) bzw. vor dem 01-01-1990 (industrielles oder gewerbliches Abwasser) errichtet worden sind.

Alle anderen Abwasserleitungen in WSG sollen bis zum 31-12-2020 geprüft werden.

Außerhalb von WSG sollen weiterhin bis zum
31-12-2020 solche bestehenden Abwasserleitungen geprüft werden, die industrielles oder gewerbliches Abwasser führen.
Unabhängig hiervon kann die Gemeinde von ihrer Satzungsermächtigung (§ 53 Absatz 1 e Satz 1 Nummer 1 Landeswassergesetz) Gebrauch machen und auch Prüffristen außerhalb von Wasserschutzgebieten festlegen.
Bereits die Sichtprüfung durch eine Kamera kostet einige hundert Euro, geschweige denn die anschließende evtl. notwendige Sanierung, die in die Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende gehen kann (den über 80 Bürgerinitiativen in NRW liegen KVA`s bis zu 20.000 Euro vor).

Verbindlich zugesagt haben für diesen Abend: Vertreter der Stadtverwaltung, des ASG und Politiker aller Fraktionen.
Also kommen auch Sie zu dieser großen Informationsveranstaltung.
Hier geht es nicht mehr um Umweltschutz sondern nur noch um Ihr Geld!


Hermann Knipping (Vorstandsmitglied des Blumenkamper Bürgervereins), durch den diese Veranstaltung ins Rollen gebracht wurde, freut sich besonders über das Kommen von Herrn Willi Pohl und Herrn Uwe Gellrich vom Vorstand von Bürgerinitiativen „Alles dicht in NRW“, die für die Gründung von über 80 Initiativen mitverantwortlich sind.
Zu diesem brisanten Thema möchte der Blumenkamper Bürgerverein alle Bewohner mobilisieren, durch ihr Erscheinen die Mündigkeit ihres Stadtteils auszudrücken, brennende Fragen zu stellen und die Politiker in ihrer Verantwortung zu fordern, deshalb:
„Mach mit - gemeinsam sind wir stark!“
(Leitsatz des BB e. V.)


An diesem Abend wird auch die offizielle Gründung der Bürgerinitiative >Alles-dicht-in-Wesel

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.blumenkamp.info/ !

Aktuelle Infos rund um diesen Wahnsinn/Unsinn –Dichtheitsptüfung/Kanal-TÜV- (neuerdings Funktionsprüfung genannt) auch auf http://alles-dicht-in-nrw.de/

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2 Kommentare
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Uwe Gellrich aus Heek | 25.01.2014 | 08:49  
502
Uwe Gellrich aus Heek | 25.01.2014 | 08:53  
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