Handball HSG: Meisterliche Wertinger Damen
HSG Donauwörth/Rain – TSV Wertingen 17:26 (6:11)
Nachdem sie in der ersten Begegnung beim klaren Titelaspiranten ihre bisher deutlichste Abfuhr (9:29) kassiert hatten, konnte es für die HSG-Frauen im Rückspiel nur darum gehen, das Gesicht zu wahren. Das gelang auch, wenngleich die erneute Niederlage mit 17:26 doch recht deutlich ausfiel und die Sonderstellung der TSV-lerinnen zum Ausdruck bringt.
Die mit einem großen Anhang angereisten Gäste bestimmten auch sofort das Geschehen und gingen mit 2:0 in Front. Danach aber fanden sich die Donauwörtherinnen doch ganz gut zurecht und konnten ihre ersten Torerfolge bejubeln (3:3). Diese Ausgeglichenheit währte aber nicht lange. Vielmehr starteten die Wertingerinnen einen furiosen Zwischenspurt, der ihnen fünf Tore in Folge einbrachte (8:3) und ihnen eine deutliche 11:6-Pausenführung sicherte.
Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeberinnen nicht in der Lage das Blatt zu wenden. Im Gegenteil – in schöner Regelmäßigkeit schlug es im HSG-Gehäuse ein, verbuchte der TSV Treffer um Treffer bis beim Stand von 9:19 erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung markiert war. Mit ausschlaggebend für die deutliche Überlegenheit der Gäste war eine Superleistung ihrer Torfrau, die nicht nur sieben von elf Strafwürfe parierte, sondern auch sonst schwer zu überwinden war. Den HSG-lerinnen kann bescheinigt werden, dass sie nie aufsteckten, vielmehr noch einmal alle Kräfte mobilisierten. Sie hatten auch inzwischen in Silvia Müller eine sichere Siebenmeter-Werferin gefunden, die nun alle ihre Versuche erfolgreich abschloss. Hinzu kam, dass auch ihre Ex-Torjägerin Ina Wagner, die für dieses Duell ihre Sportschuhe wieder geschnürt hatte, mit drei Treffern mithalf, dass sich letztlich die Niederlage mit 17:26 in einigermaßen erträglichen Grenzen hielt.
Für die HSG spielten:
Anita Espach (im Tor), Melanie Glashauser (2), Orsolya Csonka (2), Sandra Becker, Silvia Müller (6/4), Vera Geis (1), Barbara Hurler (2), Susanne Alflen, Christianna Heidecker, Kerstin Huber, Ina Wagner (3) und Anna-Maria Mayr (1)


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