Wahl 2014: In Wertingen etabliert, im Landkreis verloren!

Die eine Woche zurückliegende Kommunalwahl wurde vom Vorstand der Bürgerinitiative mit gemischten Gefühlen analysiert. Erst einmal zeigte man sich erfreut, dass Peter Seefried nun bereits für eine dritte Periode ins Wertinger Stadtparlament gewählt wurde. Dies zeigt, dass sich die BIW trotz aller Anfeindungen in Wertingen etabliert hat. Der Vorstand bedankte sich auch ausdrücklich bei Sven Rosenberg für seine Kandidatur um den Bürgermeisterposten. „Sven Rosenberg hat gekämpft wie ein Löwe. Während er von der Tagespresse komplett verschwiegen und ausgegrenzt wurde, wurde der Pseudo-Gegenkandidat Strodl von diesen Herrschaften gehypt. Wenn trotz dieser enormen Unterstützung Herr Strodl gerade mal etwas mehr als 20% erreicht hat, zeigt dies doch, wer hier der Verlierer ist“, so Stadtrat Peter Seefried. Die weiteren Verlierer der Wahl sind eindeutig die Brückengegner, die trotz dieser Propaganda von Seiten der Tagespresse keinen Sitz hinzugewinnen konnten. Im Gegenteil, mit Bruno Hempel flog sogar ein Brückengegner aus dem Stadtrat. Ein interessanter Umstand ist auch, dass mit dieser Wahl zum ersten Mal drei Moscheegegner im Stadtrat sitzen. Hier gilt es zu beobachten, wie die WBF/CSU-Stadträte Sporer und Moraw zukünftig bei Fragestellungen zur Integration und zum Islam reagieren werden. Auch ist festzustellen, dass es eine immer stärkere Entpolitisierung in der Bevölkerung gibt. So gehen fast schon 50% der Bürger gar nicht mehr zum Wählen und Inhalte werden kaum noch transportiert. Erstaunlich ist, dass neben der BIW und den REP, nur noch die Grünen einen inhaltlichen Wahlkampf geführt haben. Alle anderen werben mit Köpfen statt Inhalten. Den Gipfel schoss der neugewählte CSU-Stadtrat Moraw ab, als er mit Bierflaschen für seine Person an einem Infostand geworben hat. So gesehen braucht man sich über die inhaltlichen Aussagen des Neu-Stadtrates keine Hoffnungen machen.
Auf Kreisebene verlor man im Bündnis mit den REP trotz intensiven Wahlkampfes einen Kreisrat. Die Republikaner hatten vor allem mit der neuen CSU-nahen „Bürgerliste“ zu kämpfen. Hier floss Protestpotential ab. Insgesamt konnte man nur die Stammwählerschaft motivieren. Auch insgesamt war der Trend gegen die REP. Bayernweit verloren rechte und konservative Listen an Stimmen. BIW-Geschäftsführer Hubert Mayer: „Den Bürgern geht es vordergründig gut, also warum was ändern. Dass die BRD und die EU ein äußerst instabiles wirtschaftliches Gebilde besitzen, wird sich in den nächsten zwei Jahren zeigen. Aber offensichtlich lassen sich viele Bürger noch von der Staatspropaganda täuschen. Der Aufschlag wird daher umso heftiger.“



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