Das Rathaus reagierte!

von Meike van Heimat aus Wertingen | am 01.03.2010 | 126 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 0 Bilder

In dieser Ausgabe werde ich aus gegebenem Anlass noch mal auf das Thema der letzten Kolumne „Fehlende Transparenz“ eingehen. Ein Brief aus dem Rathaus erreichte die Redaktion, darin ist von unrichtigen Darstellungen, gar von Diffamierungen in dieser die Rede. Ich hatte u.a. geschrieben, dass leider zu den Terminen der Ausschuss-Sitzungen, die im Internet-Auftritt der Stadt zu lesen sind, im Vorfeld keine Tagesordnungspunkte zu finden seien. Angeblich sind diese jedoch eine Woche vorher an der Stelle „Rathaus und Verwaltung – Stadtpolitik –Tagesordnungspunkte“ eingestellt. Nun, wenn man einen Fehler macht, muss man diesen selbstverständlich eingestehen. Ich schreibe diese Kolumne heute am 1.März um 9 Uhr 30, also eine Woche vor der 19. Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 8. März um 18 Uhr, die Tagesordnungspunkte sind noch nicht online. Jedoch ist eine Woche für manche fünf, für andere sieben Tage und es ist ja auch noch nicht 18 Uhr!
In jedem Fall rate ich allen, die Interesse daran haben, was den die gewählten Volksvertreter alles so besprechen, einen eigenen Kalender zu führen, in dem jeweils die Termine der Sitzungen notiert werden und natürlich die Termine (Achtung immer eine Woche, also 5-7 Tage vor Sitzungstermin), an denen dann die jeweiligen Tagesordnungspunkte dazu gestellt werden.
Nichts desto trotz stehe ich zum Grundtenor der letzten Kolumne. Außerdem ist drei von einander unabhängigen Bürgern sehr wohl aus den Reihen der Verwaltung gesagt worden: die Informationspflicht obliegt den Bürgern selbst! Heißt nach meiner Auffassung: wir geben Dir die Info schon, wenn Du sie Dir holst! In keinem Fall will ich der Stadt unterstellen, sie belüge den Bürger, mitnichten. Aber eines wundert schon: warum reagiert man so unentspannt, schreibt einen fast zwei Seiten langen Brief? Ein kurzer freundlicher Hinweis, dass man sich geirrt habe und dies doch bitte richtig stelle, wäre doch dann wieder äußerst bürgernah gewesen. Schließlich sind wir doch alle Bürgerreporter!

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myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 05.03.2010
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