Stadtkapelle Wertingen: Kaffeekonzert - Vororchester und Jugendorchester zeigten, was sie gelernt haben

Das Vororchester der Stadtkapelle Wertingen unter der Leitung von Karolina Wörle eröffnete den Konzertnachmittag.
Musikerfamilie von Klein bis Groß
von Hertha Stauch:

Die Wertinger brauchen sich keine Sorgen um ihre Stadtkapelle zu machen – der Nachwuchs steht im Alter von zwei Jahren schon bereit. Beim familiären Kaffeekonzert in der Stadthalle von Vororchester und Jugendorchester trugen schon die kleinen Pimpfe aus dem Musik- und Babygarten der Musikschule das blaue Stadtkapellen- Shirt. Auf dem Schoß von Mama und Papa – die Nuckelflasche vor sich auf dem Tisch – schauten die jüngsten Gäste mit großen Augen, was in Zukunft auf sie wartet: Das Musikpodium, auf dem sie auch einmal sitzen und spielen werden. So wie Anna-Maria, die im Alter von sieben Jahren in Karolina Wörles Vororchester als dessen jüngster Spross das Fagott spielt – ein nicht alltägliches Instrument, für das sich die Stadtkapelle ihren Nachwuchs heranzieht, um die Orchester instrumental vollständig besetzen zu können.
Das Kinderorchester der Stadtkapelle bestritt wie immer den ersten Teil des Kaffeekonzerts. Es ist der erste große Auftritt vor den Eltern, Großeltern und Verwandten, die das Kaffeekonzert besuchen. Auch diesmal war die Stadthalle voll besetzt. Am reichhaltigen Kuchenbüfett, kreiert von den Eltern, standen die Besucher in einer langen Schlange, um sich mit leckeren Sahnetorten, Rouladen, Obstschnitten oder Kleingebäck einzudecken. Der Kaffeeautomat lief stundenlang auf Hochtouren und die Helferinnen in der Küche mussten schauen, dass sie mit dem Spülen von Tassen und Tellern nachkamen.
Dies alles im Hintergrund – im Vordergrund stand die Musik mit einem Programm das den jungen Musikanten gut im Ohr liegt. Filmmusik, Melodien aus Musicals und Rock– und Popschlager wählt Karolina Wörle immer für ihre Schützlinge aus, sodass der Spaß nicht zu kurz kommt.
Spaß soll das Musizieren auch den Jungs und Mädels im Jugendorchester machen. Deshalb baut Orchesterleiter, Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp, immer einen Gag mit ins Konzertprogramm ein. Diesmal waren´s drei stramme junge Männer in Lederhosen, die – frei nach Haindling – „Mia samma mia“ sangen und dabei vom bayerischen Bier schwärmten. Allein das nahm man Kilian Seifert, Rainer Demmler und Michael Schäffler nicht so ganz ab - denn viel Erfahrung mit dem Gerstensaft haben die jungen Sänger wohl hoffentlich noch nicht gemacht...
Aber musizieren können sie alle im Jugendorchester, das sich derzeit schon auf die große Amerikareise vorbereitet, die im kommenden Sommer nach vier Jahren Pause wieder ansteht. Die Jupiterhymne, der Kurfürsten-Reitermarsch und andere populäre Melodien europäischer Musikgeschichte sind ein schöner Gruß, den die Musiker ihren Freunden in den USA aus Europa mitbringen wollen. Auch für das Jugendorchester ist das Kaffeekonzert immer die erste Bewährungsprobe im Jahr – die vielen Zuhörer spornten beide Orchester mit donnerndem Applaus an, in diesem Sinne weiterzumachen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 14.12.2013
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