Stadtkapelle Wertingen: Erlesene Zutaten für ein gelungenes Sommerkonzert

Solist Sebastian Weiß an der Posaune wurde von der Bläserphilharmonie Wertingen unter der Leitung von Tobias Schmid bei dem Song „My heart will go on“ emotional und einfühlsam begleitet.
Night of Cinema mit der Bläserphilharmonie

Der Präsident Christian Hof begrüßte in der Stadthalle viele treue Fans der Stadtkapelle, die sich trotz tropischer Temperaturen einen Abend mit Hits aus der Welt des Kinos nicht entgehen lassen wollten. Besonders begrüßen konnte er den Kulturreferenten der Stadt Wertingen, Dr. Friedrich Brändle.


Eine Mischung aus Popcorn und tollen Arrangements der Highlights der Filmmusik, das sind die Zutaten, die der Dirigent Tobias Schmid und seine Musiker der Bläserphilharmonie zu ihrem Konzert „Night of Cinema“ mitgebracht haben.
Gleich zu Beginn des Konzerts durfte das Publikum den Untergang des Luxuskreuzfahrtschiffs „Titanic“ miterleben. Mit der Blasmusikkomposition von Stefan Jaeggi untermalten die Musikerinnen und Musiker der Bläserphilharmonie die Reise bis zum Zusammenstoß mit dem Eisberg. Mit einem wohlausbalancierten Bläsersatz des Chorals „Näher mein Gott zu dir“ zelebrierte Tobias Schmid förmlich die Atmosphäre der letzten Minuten des Untergangs.

Glänzender Solist

Im Anschluß daran glänzte der Posaunist Sebastian Weiß in der weltberühmten Ballade „My heart will go on“ und stand Celine Dion in puncto Gesanglichkeit und Emotionen in nichts nach.
Als Auflockerung stand ein kurzes Arrangement von „Under the sea“ aus „Arielle, die Meerjungfrau“ auf dem Programm, bevor das Orchester erneut zu den „Piraten der Karibik“ in See stach. In der symphonischen Suite zu Teil 3 des Kinohits erklangen geballt alle Hits, wie sie nur aus der Feder eines Genies wie Hans Zimmer entstehen können.
Ebenso, wie „Titanic“ entstammt auch die Suite „Romeo und Julia“ nicht einem Filmklassiker, sondern einem Ballett des russischen Komponisten Sergej Prokoffief. In 6 Sätzen stellte sich das Orchester erneut den Anforderungen eines symphonischen Werks und meisterten klangliche und musikalische Herausforderungen. Die Musiker bewiesen wieder einmal, dass die Klangfarben eines Blasorchesters denen eines Symphonieorchesters durchaus ebenbürtig sein können.

Wester- und Cowboyfans kamen auf ihre Kosten

Alle Western- und Cowboyfans kamen bei den letzten beiden Werken voll auf ihre Kosten. In „Moment for Morricone“ lebten die Helden der Italowestern „Zwei glorreiche Halunken“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ wieder auf. Die Filmmusik zum Spielfilm „The Cowboys“ von 1971 trägt unverkennbar die Handschrift von John Williams. Enthusiastisch und motiviert lassen sich die Musiker von den Effekten, die nur amerikanische Filmmusik auslöst, antreiben und bereiteten so einem gelungen Konzert einen fulminanten Abschluss.
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