Stadtkapelle Wertingen: Eindrucksvolles Konzert der Stadtkapellenjugend

Frauenpower bei der Stadtkapelle Wertingen. Die Dirigentinnen Heike Mayr-Hof (links) und Karolina Wörle (rechts) leiten die Nachwuchsorchester im Verein.
 
Das Vororchester unter der Leitung von Karolina Wörle eröffnete das Konzert.
Nach dem großen Galakonzert der Bläserphilharmonie am Ostersonntag machte die Stadtkapelle Wertingen e.V. wie immer im Mai die Bühne frei für ihren Nachwuchs. Das Vor- und Jugendorchester lud zum traditionellen Frühlingskonzert in die Stadthalle.

Viele Eltern, Großeltern, Angehörige der Musiker und Musikbegeisterte waren gekommen, um zu lauschen, wie sich die Musiker und die Orchester von Jahr zu Jahr entwickeln. Präsident Christian Hof war es neben der Begrüßung der Ehrengäste, darunter MdB Ulrich Lange, 1. Bürgermeister Willy Lehmeier, 2. Bürgermeister Johann Bröll und Oberstudiendirektor Bernhard Hof, ein großes Anliegen, die vielfältige Orchesterlandschaft der Stadtkapelle Wertingen zu erläutern.

Frauenpower bei der Stadtkapelle

Um den Nachwuchs kümmert sich in der Stadtkapelle ein Team mit Frauenpower: Karolina Wörle, die seit inzwischen 19 Jahren die Jüngsten ans Musizieren im Orchester erfolgreich heranführt und Heike Mayr-Hof, die im vergangen Jahr die Leitung des Jugendorchesters von Manfred-Andreas Lipp übernommen hat. Beide Dirigentinnen haben ein Programm aus konzertanter Blasmusik, Wettbewerbsstücken, aber auch populären Werken zusammengestellt.

Das Vororchester eröffnete das Konzert

Die 43 Musikerinnen und Musiker des Vororchesters eröffneten das Konzert mit der "Green Park" Ouvertüre von Wilhelm Koenen. Bestens vorbereite, spielsicher und von Musikern anmoderiert, präsentierten sie ihre Musikstücke wie "Children Dreams", "Pastime Music", „Melody Maker“ oder "The Roadrunner". Auch die großen Hits der aktuellen Film- und Popmusik durften nicht fehlen. So erntete das Orchester viel Applaus für "Piraten der Karibik", "Yellow Submarine", „Do Wah Diddy“ oder "Another one bites the dust". Zum Abschluss der ersten Konzerthälfte gab es, nach Glückwünschen an anwesende Geburtstagskinder, für alle Liebhaber der Marschmusik ein Potpourri von John Philip Sousa. Erst nach zwei Zugaben entließ das Publikum die Musiker in die Pause, die wie immer vom Elternteam bewirtet wurde.

Zahlreiche Solisten beim Jugendorchester

Nach einem kurzen Umbau nahmen die 52 Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters auf der Bühne Platz. Die vielen jungen Talente, die oftmals solistisch gefordert sind, aber auch in einer Gruppe harmonieren müssen, meisterten ihr Eröffnungswerk "Voyage into the blue" in beeindruckender Weise. Das Schlagzeugregister mit Julian Hillenmeyer, Fabian von Hoch, Lukas Behringer und Dominik Kögl zeigte sich souverän und mit rhythmischer Sicherheit. Bei "Tanz der Vampire" zeigten zahlreiche Solisten ihr Können: Franziska Moosmüller (Flöte), Anna-Maria Hof (Fagott) und das Euphoniumregister (Delia Geißler, Marisa Schipf, Marius Mengele, Bernhard Wild), aber vor allem das Saxophonregister (Marina Riemer, Lisa Straßer, Verena Sapper, Carolin Fech, Christian Romakowski) glänzten bei den schönsten Melodien des Musicals.
Nach der "Yorkshire Ballade" von James Barnes, würdigte das Orchester den im letzten Jahr verstorbenen Entertainer Udo Jürgens mit einem Medley seiner Hits. Dabei kamen die Bigband erprobten Trompeten (Michael Schäffler, Rainer Demmler) und ihre Kollegen (Philipp Konle, Sebastian Leichtle, Andreas Weiß) voll zur Geltung. Auch fürs tiefe Register war etwas dabei: Zum Abschluss des Konzerts spielte auch das Jugendorchester einen Marsch. Der englische Marsch "BB and CF" von James Ord Hume forderte vor allem das Bassregister mit chromatischen Durchgängen. Nach der Zugabe "Leningrad" von Billy Joel ging ein eindrucksvolles und kurzweiliges Konzert zu Ende.
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