Musikschule Wertingen: Applaus für Weltmusik

Zum Erinnerungsfoto stellten sich die Teilnehmer dem Fotografen. Hintere Reihe v. l. Rudolf Heinle, Anna Mundi, Jule Panitz, Andrea Kratzer, Anna-Sophie Rapp, Heike Mayr-Hof, Viktoria Wörle, Marina Riemer, Siegfried Bartos, Lorena Bacher, Tobias Schmid, Marlene Bettac, Peter Wild, Andrea Aumiller, Dunja Lettner und Michael Schäffler. Vordere Reihe v. l.: Carola Egger, Karolina Wörle, Franziska Moosmüller, Julia Mathes, Maren Baier und Manfred-Andreas Lipp. (Auf dem Foto fehlt: Stefanie Saule)
 
Alfred Sigg moderierte in seiner unverwechselbaren Art und mit pfiffigem Humor gewürzt das Programm.

Über das sehr erfolgreiche Neujahrskonzert der Musikschule Wertingen , das Musikdirektor Manfred Andreas Lipp unter das Motto Weltmusik gestellt hatte, freuten sich die Vorstandschaft, Lehrer und Schüler, die wieder als engagiertes Team aufgetreten waren und viel Applaus bekamen.


Der 1. Vorsitzende Karl Burkart konnte im ausverkauften Festsaal des Wertinger Schlosses neben dem tollen Publikum auch die Ehrengäste Bürgermeister Johann Bröll (Wertingen) und Christian Knapp (Buttenwiesen) begrüßen. Besonders begrüßte er Alfred Sigg, den Moderator des Abends, der es in der Folge auf seine unverwechselbare Art verstand, die kurzen Umbaupausen mit Informationen zur Weltmusik auszufüllen und mit pfiffigem Humor zu würzen. Zum Höhepunkt des musikalischen Abends wurde der Auftritt von Carola Egger, die als Sängerin längst ihr begeistertes Publikum gefunden hat. Mit Charisma, Charme und authentischer Interpretation der Lieder aus Israel erntete sie Beifallsstürme. Das Schalomensemble mit Karolina Wörle (Flöte), Manfred-Andreas Lipp (Klarinette/Leitung), Stefanie Saule (Akkordeon), Rudolf Heinle (Bass), Siegfried Bartos (Gitarre) und Dunja Lettner (Perkussion) war als Begleitensemble der Sängerin ein zauberhaftes und stilistisch perfekt abgestimmtes Medium.

"Vierklang" eröffnete das Konzert

Die Gruppe Vierklang (Heike Mayr-Hof, Manfred-Andreas Lipp, Klarinetten - Stefanie Saule, Akkordeon – Rudolf Heinle, Bass) hatte zuerst das Konzert mit heimatlichen Klängen aus den Alpenländern Deutschland, Österreich und Schweiz schwungvoll, dynamisch und ausgefeilt eröffnet. Julia Mathes (Flöte), Maren Baier (Klarinette) und Andrea Kratzer (Harfe) brachten mit dem Vorspiel zum 3. Akt aus der Oper Carmen den französischen und spanischen Beitrag auf einem schönen, differenzierten Klang und begeisterndem Niveau zu Gehör.

Harfentrio und Akkordeon-Duo begeisterten das Publikum

Das Harfenensemble (Anna-Sophie Rapp, Anna Mundi, Jule Panitz) führte mit Fanny Power und Plauxty Kelly, über einen beglückenden, filigranen Klangzauber ihrer eindrucksvollen Instrumente, die beeindruckten und faszinierten Zuhörer auf die grüne Insel Irland. Argentinien (Tango) und Finnland (Volksweise und Tanz) zusammenzuführen ist musikalisch möglich, wenn zwei virtuose Künstlerinnen wie Stefanie Saule und Andrea Aumiller ihre Finger auf den Tasten und den Knöpfen der Akkordeons tanzen lassen – bravissimo! Burning Brass (Tobias Schmid, Michael Schäffler, Trompeten – Lorena Bacher, Horn - Peter Wild, Posaune – Marlene Bettac, Tuba) eröffneten nach der Pause das Programm mit großem Klang, stilistischer Vielfalt und Musik von Mnozil Brass, Duke Ellington und Dimitri Schostakowitsch.

Rosen für alle Mitwirkenden

In Regionen von Irland, Schottland und Wales ist die keltische Musiktradition sehr verwurzelt und fand durch die Saxofoniker (Marina Riemer, Viktoria Wörle, Franziska Moosmüller, Manfred-Andreas Lipp) in sechs anspruchsvollen, kontrastierenden Liedern und Tänzen eine sensible aber auch dynamische und fulminante Interpretation. Mit dem „Kalamatianos“ warfen sich die Musiker an ihren Saxofonen Soli im 7/8 Takt zu und setzten dabei die griechischen Akzente der Weltmusik. Bei „Ulla in Africa“ stieg Dunja Lettner (Schlagzeug) bei den Saxofonikern ein und steigerte nach einem Choralsatz die Musik zu einem Fest in „African Highlife“. Der tosende, lange Beifall wurde mit moderner Musik aus amerikanischem Jazz mit dem Titel „I know it“ belohnt. Karl Burkart dankte am Ende allen Mitwirkenden, die sich zum Schluss im rauschenden Applaus des Publikums auf der Bühne eingefunden hatten, mit gelben Rosen.
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