Begeistertes Publikum beim Meisterkonzert der Musikschule Wertingen

Hang Su (Gesang) und Kirill Kvetniy (Klavier) begeisterten das Publikum im Wertinger Schlossfestsaal.
Der Bariton Hang Su und der Pianist Kirill Kvetniy wurden vom Wertinger Publikum für ihre Musik von Franz Schubert mit viel Beifall und Wertschätzung bedacht.
Beim Meisterkonzert der Musikschule Wertingen konnte Karl Burkart, 1. Vorsitzender des Trägervereins der Musikschule Wertingen zahlreiche Ehrengäste, Förderer und viele Zuhörer begrüßen.
Martin Olbrich brachte als Moderator humorvoll und launig seine Gedanken über die folgende Musik zum Ausdruck und stimmte das Publikum auf den Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller ein.
Die Künstler Hang Su, Bariton und Kirill Kvetniy, Klavier waren, durch die Musiklehrertätigkeit des Pianisten an der Musikschule Wertingen, für diesen Abend gewonnen worden.
Vom ersten Ton an, mit dem das Lied „Das Wandern“ beginnt, war die außerordentliche Präsenz und Homogenität des Duos spürbar. Die eingespielten Protagonisten steigerten im Verlauf des ersten Teiles die elf vorgetragenen Lieder dem Sinn entsprechend zu einem emotionalen Höhepunkt, bei dem der schwärmerische Müller sich am Ziel seiner Träume und Liebe für die Tochter seines Arbeitgebers wähnte.
Kirill Kvetniy ging in den schnellen Passagen und in den dynamischen Höhepunkten an musikalische Grenzen, die von seinem Partner gesanglich, emotional und mitreißend aufgenommen wurden. Nach der Pause machte Martin Olbrich in seiner Moderation auf die weitere Entwicklung der Inhalte aufmerksam, in dem er Liebe und Liebesbeziehungen unserer heutigen Zeit hinterfragte. Durch das Schwärmen der Müllerin für’s Grün dachte der Müller die Zuneigung der Angebeteten für sich deuten zu dürfen, was sich im vierzehnten Lied „Der Jäger“ und im fünfzehnten Lied „Eifersucht und Stolz“ als dramatischer Irrtum herausstellte.
Kirill Kvetniy und Hang Su gelang es die Musik so zu interpretieren, dass Melodie, Harmonie und Rhythmus des Werkes von Franz Schubert Schritt für Schritt ihren dramatischen Verlauf nahmen und im Zwiegespräch des Müllers mit dem Bach die nahende Katastrophe offenkundig und der Bach zum selbst gewählten Grabe des Müllers wurde.
Das Publikum folgte aufmerksam und am Ende begeistert der meisterhaften Gestaltung unterschiedlicher Gefühlsschwankungen durch Klavier und Gesang und so gab es Beifall und eine sehr gut gewählte Zugabe durch Hang Su und Kirill Kvetniy.
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myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 08.01.2014
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