Ausstellung macht Lust auf High-Tech

Gestalteten die Ausstellung: Manfred Schußmann, Elisabeth Fehrenbach und Auszubildende von KUKA
Lange Gänge mit kahlen Wänden machen Schulgebäude nicht eben attrakiv. Dieser Ansicht waren auch die Physiklehrer am Gymnasium Wertingen und nahmen die Gestaltung ihres neuen Takts beherzt in Angriff. Ein P-Seminar entwickelte großformatige Bilder zu den verschiedensten Forschungsrichtungen der Physik, die demnächst offiziell vorgestellt werden. Das Projekt wurde von den Firmen Glas Trösch und Holz Denzel gefördert. Nun konnte mithilfe eines weiteren Partners aus der Industrie ein zusätzlicher „Hingucker“ aufgebaut werden. Die Firma KUKA, international bekannt als führender Hersteller von Industrierobotern, stellte für eine Vitrine zahlreiche Exponate zur Verfügung. Manfred Schußmann, Ausbildungsleiter des Betriebs übergab zusammen mit drei Auszubildenden Modelle von Robotern und einer fahrbaren Hebebühne vom Typ „Omnimove“ sowie einen echten Roboterarm und ein Smartpad zu dessen Bedienung. Mit diesen Ausstellungsstücken lassen sich die Funktionsweisen der betreffenden Geräte im Unterricht anschaulich erklären. Und auch diejenigen, die nur schauen wollen, passieren nun täglich auf dem Weg in den Physikunterricht diese Dauerausstellung von Produkten der Hochtechnologie. So bekommen sie vielleicht einen Anreiz, sich mit neuesten technischen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Vorbereitet wurde die Ausstellung im Rahmen einer Betriebserkundung. Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse hatten zuvor zwei Tage lang an einem Seminar in Augsburg teilgenommen. Dabei informierten sie sich über die Angebotspalette des Unternehmens, dessen Ausbildungsmöglichkeiten, besuchten Produktionsstätten und Lehrwerkstatt. Gemeinsam mit Auszubildenden bauten sie an Messtischen elektrische Schaltungen und pneumatische Steuerungen zusammen. Als Höhepunkt durften sie abschließend mit einem Smartpad und einer intuitiven Space Mouse einen echten Roboter steuern.

Erneut wurde allen Beteiligten aus Schule und Wirtschaft deutlich, wie wichtig es für Jugendliche ist, einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen und wie sehr Unternehmen auf qualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen sind.
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