30 Jahre Schüleraustausch Gymnasium Wertingen - Fère-en-Tardenois
Grüß Gott in Wertingen - Bienvenue à Fère-en-Tardenois – seit 1980 hört man am Gymnasium Wertingen und seiner französischen Partnerschule, dem Collège Anne de Montemorency, diese freundlichen Worte. Grund genug, heuer das dreißigjährige Bestehen des Schüleraustauschs zwischen den beiden Bildungseinrichtungen zu feiern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde trafen sich am Gymnasium verdiente Organisatoren des Programms mit den Teilnehmern des aktuellen Austauschs. Geladen hatten die Schulleiterin, Eva Focht-Schmidt, und die Fachschaft Französich .
Zu den Ehrengästen gehörte Daniel Briet, die seinerzeit ganz maßgeblich zum Zustandekommen des Austauschs beigetragen hatte. Sie gab die eine oder andere Anekdote aus drei Jahrzehnten gegenseitiger Besuche zum Besten. Ihr zur Seite stand Francoise lè Goc, die derzeitige Leiterin des Programms bei den französischen Partnern. Sie wusste zu berichten, dass mittlerweile über 1000 Schülerinnen und Schüler an dem Programm teilgenommen haben. Zahlreiche Freundschaften haben die Jahre überdauert, sogar eine Ehe ist daraus hervorgegangen!
Ebenfalls geladen waren Altbürgermeister Dietrich Riesebeck und seine Ehefrau, die sich stets für den Austausch engagiert hatten. Auch sein Nachfolger, Bürgermeister Willy Lehmeier, hatte es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Nicht zuletzt hatte das Programm den Anstoß zur offiziellen Städepartnerschaft zwischen den Kommunen Fère-en-Tardenois und Wertingen gegeben. Aus diesem Grunde hatten sich auch die Vorstände des Partnerschaftskomitees Christiane Glungler, Christa Böschl und Hugette Baclet eingefunden.
Der ganz besondere Dank aller Redner galt den weit über 500 deutschen und französischen Familien, die Gäste aufgenommen und jeweils zwei Wochen bei sich am Alltagsleben haben teilnehmen lassen. Nicht weniger Lob heimsten die Organisatoren auf der Schulebene ein. Seit Jahr und Tag dabei sind auf deutscher Seite vor allem Monika Aenis und Richard Forster.
Schulleiterin Eva Focht-Schmidt wies darauf hin, dass ein Schüleraustausch einen ganz wesentlichen Beitrag zur gymnasialen Bildung über den Unterricht im Klassenzimmer hinaus leistet.
Allen Anwesenden gemeinsam war der Wunsch, das Programm möge auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zur Verständigung zwischen den beiden Nationen beitragen.


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