Miss Wertingen kommt aus Mittelfranken!

Und das sind die drei Ersten (v.l.): die Vize-Miss-Wertingen Lena Zink, die Miss Wertingen 2014 Michaela Ciernioch und die Drittplatzierte Viola Kraus und Jurymitglied Marion "Kleo" Buk-Kluger
Die Miss Wertingen Nummer 3 ist gewählt und wieder kommt sie nicht aus der Zusamstadt. Die 24-jährige Michaela Ciernioch aus dem mittelfränkischen Markt Bibart im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim hatte nur einen Jurypunkt mehr als die Zweitplatzierte Lena Zink. Und auch die Vize-Miss Wertingen stammt aus Mittelfranken. Platz drei belegte die Münchnerin Viola Kraus. Gibt es in Wertingen denn keine hübschen Damen? Mit Sicherheit, aber vor allem der Bikini-Gang vor heimischem Publikum scheint Bewerberinnen abzuschrecken. Obwohl es in Wertingen neben Schärpe und Titel attraktive Preise wie Einkaufsgutschein, Wellness-Wochenende und Urlaubsreise zu gewinnen gibt. Eine Besonderheit, die Werner Schmid organisiert, und die bei vergleichbaren Wahlen eher die Ausnahme ist. Die zwölf Teilnehmerinnen, die sich am Vatertag der Jury stellten, absolvierten die zweite Runde im knappen Badeoutfit auf jeden Fall ganz locker und das gleich mit einem doppelten Gang über den Laufsteg.

Schon am Nachmittag hatten sich die jungen Damen dem Publikum präsentiert, ungeschminkt und ganz natürlich. Anschließend wurden sie mit Sportwägen zum Styling bei Jurymitglied Helmut Dunkl und seinem Team gebracht. Julia Wolf, die amtierende Miss Bayern gab zudem Tipps für den Gang über den Laufsteg und die Fragerunde. Und dann hieß es: wer wird Wertingens nächste Miss?
Keine leichte Aufgabe für die sechsköpfige Jury, zu der neben Stadtrat Johann Bröll auch wieder der Bussi Schorschi alias Georg Weiss gehörte. Zuhause in Schechen sitzt der seit kurzem im Gemeinderat, bundesweit ist er aber vor allem durch seine Auftritte mit weißer Sonnenbrille und "Bussilaune" bekannt und auch in Wertingen fand der Unternehmer wie schon letztes Jahr seine Partybühne. Bei der Punkteverteilung war die Jury jedoch ernsthaft bei der Sache und vergab unabhängig jeweils ihre 200 Punkte, wobei pro Bewerberinnen maximal 40 Punkte je Wertungsrunde verteilt werden konnten. Manch einer im Publikum und auch Festwirt Werner Schmid hätte sich eine Gewinnerin aus der näheren Umgebung gewünscht, schließlich soll die Miss ja das Volksfest und die Stadt repräsentieren. Aus Biberbach, Neusäß, Dinkelscherben, Thierhaupten und Welden kamen immerhin fünf Teilnehmerinnen, doch am Ende war ihnen das Glück nicht hold.
Freuen konnten sich stattdessen die Familie der Gewinnerin, die die zwei Stunden Anreise nicht gescheut hatte, wie auch die Schwester der Vize-Miss. Die ist selbst erfolgreich als Model und war im Playboy die Miss Februar 2014. Die 26-jährige Lisa war begeistert vom Erfolg der kleinen Schwester Lena "Super, sie hat es verdient, sie ist herzlich und ein fröhliches Mädchen, sie wird auch demnächst Medizin studieren."
Im nächsten Jahr will Festwirt Schmid übrigens den Mister Wertingen küren. Er erhofft sich dann mehr fesche Burschen aus der Region, die sich trauen mit zu machen. Und da könnte dann auch wieder Cathrin Schneider in der Jury sitzen. Nach zehn Jahren kehrte die Tochter von Peter Schneider (Modehaus Schneider) kürzlich wieder zurück in ihre Heimatstadt und hatte Spaß an ihrer Aufgabe: "Der Abend war schön, eine super Stimmung, toll, die Wertinger waren gut drauf!"
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 05.07.2014
myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 08.01.2015
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