Bronze bei den Bayerischen Meisterschaften im Wasserrettungssport

links nach rechts: Luca Abele, Laura Rieß, Nina Sand, Marie Abele, Sabrina Nierhaus, Niclas Becke und Trainer Jerome Schrupp und Christoph Link
 
Team der Wasserwacht Dillingen und Wasserwacht Wertingen arbeiten im Noftfall Hand in Hand.

Beim Landes-Rettungsschwimmwettbewerb der BRK-Wasserwacht Bayern in Marktoberdorf glänzten die Wasserwachten Wertingen und Dillingen durch eine überragende Zusammenarbeit.



Am vergangenen Samstag mussten die Athleten und Rettungskräfte der Wasserwacht Wertingen und Dillingen ihr komplettes „Können“ und „Wissen“ anwenden und sich gegen acht Mannschaften aus ganz Bayern beweisen.

Rettungstechnik, Disziplin und Ausdauer gehen grundsätzlich vor Schnelligkeit!

In den verschiedenen Schwimmstaffeln mussten die Rettungsschwimmer, immer wieder ihre Zusammenarbeit im Team bei der Rettung verschiedener Ertrinkungsszenarien beweisen, dabei war der geübte Einsatz der verschiedenen Rettungsmittel, wie Rettungsring oder Rettungsboje entscheident, aber auch die Kondition bei der Rettung des Verunfallten im Wasser.
Gerade eine entsprechende „Power“ ist wichtig, den die Rettung von Personen im Wasser ist sehr kräftezehrend.

Alle Mitglieder des Wasserwacht-Teams aus Wertingen/Dillingen sind aktive Einsatzmitglieder der Schnelleinsatzgruppen der Wasserwachten im Landkreis Dillingen. Dabei wird die Wasserwacht als Teil der Rettungskette über die Rettungsleitstelle immer öfter zu Ertrinkungsunfällen, Taucheinsätzen und anderen lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen gerufen. Diese Erfahrung und Kompetenz half dem Team absolut weiter um den zweiten Wettbewerbsteil souverän und routiniert zu meistern.

In einem ersten Szenario wurden verschiedene Unfälle nachgespielt, wobei bei einem Verletzen alle rettungssanitätsdienstlichen Kompetenzen und Maßnahmen notwendig waren, wie zum Beispiel der Einsatz des AED-Defibrillators, des Larynxtubus und der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Beim anderen Verletzen musste eine starke Verbrennung mit beginnender Bewusstlosigkeit in den Griff gebracht werden. Diese Aufgabe konnte nur durch ein absolutes im Vorhinein eingespieltes Team mit Bravur absolviert werden.

Im letzten Teil des Wettbewerbes ging es um den Einsatz von Wasserrettungsgeräten. Hierfür rückte die örtliche Schnelleinsatzgruppe aus Marktoberdorf mit Einsatzfahrzeug und Rettungsmotorboot an.
Simuliert wurde ein Fließgewässerunfall, welche die Mitglieder theoretisch in verschiedenen Sequenzen, wie zum Beispiel den optimalen Einsatz von Knoten nachspielen mussten.

Zur Förderung und Sicherung der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft veranstaltet die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes regelmäßig Rettungsschwimmwettbewerbe für die aktiven Einsatzmitglieder der Schnelleinsatzgruppen. Diese Wettbewerbe sollen die Aus- und Fortbildung der aktiven Wasserretter, insbesondere während der Winterzeit fördern.
Durch ein planmäßiges und sinnvolles Training werden die erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse ständig aufgefrischt, weiterentwickelt und vertieft, um später im Wasserrettungsdienst als Wasserretter, Rettungstaucher oder Spezialist im Fließgewässer auch schwierige Rettungsaktionen sicher meistern und kontrollieren zu können.
Die Wasserwacht im Landkreis Dillingen stellt hierfür seit Jahren zwei Schnelleinsatzgruppen, welche bei Ertrinkungsunfällen, Vermisstensuchen in Flüssen und Seen, Bergungen oder auch bei Katastrophenalarm in Hochwassergebieten mit Rettungstauchern, Wasserrettern, Motorbooten und weiterem technischen Gerät in den Einsatz geht.
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