Brand im Antonihof! Großes Feuerwehraufgebot bei Einsatzübung in Rieblingen

Wertingen: Antonihof | Aufregung in Rieblingen: Die Sirene heult – kurz darauf treffen am Antonihof mehrere Feuerwehrfahrzeuge ein.
Schläuche werden ausgerollt, Hydranten angeschlossen, Feuerwehrmänner rüsten sich mit Atemschutzgeräten aus – ein Brand in einem Nebengebäude des leerstehenden Anwesens in der Bliensbacher Straße.

Zum Glück war es nur eine realitätsnahe Großübung der Wehren Bliensbach, Gottmannshofen, Prettelshofen und Rieblingen. Unterstützt wurden sie vom First-Responder-Team aus Gottmannshofen. Rund 60 Einsatzkräfte waren somit auf den Beinen.
Verschiedene Aufgaben hatten die Retter zu bewältigen: Einerseits musste das Gebäude von mehreren Seiten gelöscht werden. Dann mussten in dem völlig verrauchten Nebengebäude fünf vermisste Personen gefunden und gerettet werden. Eine leistungsfähige Nebelmaschine sorgte hierbei für die fehlende Sicht der Trupps im Inneren des Hauses. Die Wasserversorgung an der Gebäuderückseite wurde sowohl per Hydrant als auch über die Nutzung der Löschwasserreserve unter dem Feuerwehrhaus sichergestellt.

Der Übungs-Einsatz verlief reibungslos


Rieblingens Kommandant Christian Thoma, der das Szenario gemeinsam mit den Kommandanten der beteiligten Wehren (Thomas Schuhwerk, Bernd Tengler und Stefan Gaugler) plante, hatte nach dem Ende des Einsatzes praktisch keine Kritik am Vorgehen der Helfer. Wertingens zweiter Bürgermeister Johann Bröll, der ebenfalls als Zuschauer vor Ort war, lobte das gelungene Zusammenspiel der einzelnen Ortsfeuerwehren als „eine gemeinsame Feuerwehr“. Am Gerätehaus gab es nach dem Aufräumen der Ausrüstung noch eine Brotzeit für alle Teilnehmer der Einsatzübung.
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