Heimat- Kulturverein Bredenbeck e.V. besucht das Küchenmuseum in Hannover.

Mitglieder des Heimatvereins im Foyer des Museums
Am 24.04.2014 zogen ein Dutzend Mitglieder und Freunde des Heimatvereins aus, in die museale Welt der Küchen einzusteigen.
Per Bus und Bahn ging es von Bredenbeck nach Hannover zur Spichernstraße.
Hier befindet sich seit dem 15.04.2010 Europas erstes und größtes Museum, das sich der Küchengeschichte widmet.
Auf 1400 m2 Ausstellungsfläche wird die Geschichte der Küchenkultur aus dem Mittelalter bis in die Neuzeit gezeigt, darunter Küchen verschiedener Nationen, Kontinente, Mythen und Märchen. Es gibt eine Halle mit Miniatur-Küchen und Puppenstuben-Küchen.
Weitere Einrichtungen des Museums sind ein Museumscafé sowie eine Schul- und Lehrküche mit einer rund 8.000 Kochbücher umfassenden Bibliothek.
Das Museum bietet täglich vier bis sechs Führungen an. Einmal im Jahr zur Nacht der Museen beleben sich die Küchen mit Laienschauspielern, die in historischen Kostümen Handwerk und Küchengeschehen vergangener Zeiten aufzeigen. Betreuung, Aufbau und Wartung der Exponate geschieht nur durch ehrenamtliche Helfer.
Der gemeinnützige Verein (WOK - World Of Kitchen Museum e.V.) trägt sich über die Besuchereinnahmen und erhält keine öffentlichen Fördermittel. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen – vom Vorschulalter bis zu Berufseinsteigern – das Wissen der Ernährungsbildung zu vermitteln. Führungen für Schulklassen und das Erlernen des Umgangs und der Zubereitung der Lebensmittel werden angeboten.
Zwei Jahre nach Eröffnung des Museums hat der Verein in der integrierten Schulküche bereits über 300 Kochkurse mit über 6.000 Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
Bei unserer mehr als 1 ½ stündigen Führung durch die interessante Ausstellung mit anschließendem Kaffeetrinken im Schloss-Café wurde bei Vielen die Vergangenheit wieder lebendig.
Große und kleine Küchengeräte, Geschirr und Einrichtungen aus den 50er, 60er und 70er Jahren riefen sofort die Erinnerung an den eigenen bzw. den Hausstand der Eltern/Großeltern wach.
Es wurde nie langweilig, den Ausführungen unseres sachkundigen Begleiters zu folgen. Aufgelockert wurde der Rundgang durch Probieren von kleinen Köstlichkeiten zwischendurch.
Für eine größere Unterbrechung sorgte dann das Teetrinken in der orientalischen Stube.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken mit hervorragendem Kuchen im Anschluss der Führung musste Reiseleiterin Renate Grube energisch zum Aufbruch bitten, da der nächste Zug noch erreicht werden sollte.
Für alle Teilnehmer dieses besonderen Ausfluges wird das Erlebte noch lange in Erinnerung bleiben.
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