Wanderbare Eisenbahngeschichte - ein Geheimtipp für jeden Wanderbegeisterten

Panoramablick oberhalb von Altenbeken auf den großen Viadukt
 
Rast auf der "Viadukt-Bank"
Wennigsen (Deister): Wennigsen | Mit der S-Bahn erreichten die unternehmungslustigen Wanderer des Kneipp-Vereins Wennigsen/Gehrden e.V. unter der Leitung von Gisela Gehrmann am 29.08.2014
das Tor zum Eggegebirge in Altenbeken, den Ausgangspunkt für eine 15 km lange Wanderstrecke immer mit dem Blick auf die riesigen Bahnanlagen von Altenbeken. Hier kann man die Eisenbahntradition an einem Eisenbahnknotenpunkt miterleben.
Die Viadukt-Wanderung, ein Geheimtipp für jeden Wanderbegeisterten, begann in der Nähe des Bahnhofs. Am ersten Aussichtspunkt, einer Plattform oberhalb des Ortes bot sich ein fantastischer Panoramablick auf den mächtigen Eisenbahnviadukt, über den allein während des kurzen Aufenthaltes zahlreiche Züge zur Einfahrt in den Altenbekener Bahnhof herannahten, u.a. die heimatliche S-Bahn aus Paderborn kommend nach Hannover. Die größte Kalksandsteinbrücke Europas überspannt hier mit einer Länge von 482 m das Tal der Beke in einer Höhe von 35 m und abends werden sogar 20 der 24 Bögen des über 150 Jahre alten Bauwerks beleuchtet.
Der überwiegend naturbelassene Weg führte zum Sommerberg mit Blick talwärts auf die riesigen Gleisanlagen. Während des ansteigenden Wanderweges fiel der Blick auch auf das Eingangsportal des 1.640 m langen Rehbergtunnels, der 1864 fertig gestellt wurde. Die gesamte Wanderstrecke war geprägt durch die abwechslungsreichen Landschaften; immer wieder wurde die Gruppe von der Präsenz der Eisenbahn eingeholt.
Am Ende einer naturbelassenen Graswegstrecke erreichten die Kneippianer einen idyllischen Rastplatz oberhalb des Eisenbahnknotenpunktes mit einem überwältigenden Ausblick auf den Bahnhof, den Viadukt und das unten liegende Dorf. Von diesem Traumplatz aus bot sich in der Mittagssonne für alle die Gelegenheit, während der Picknickpause das Geschehen auf den Gleisen aus der Vogelperspektive mitzuerleben. Sogar ein ICE Zug passierte den Viadukt; aus der Höhe betrachtet, ein Schauspiel, das seines gleichen suchte.
Die Wanderstrecke verlief weiter entlang der Max- und Moritz-Quelle im Driburger Grund am Rande eines kleines Teiches sowie der Eichborn-Quelle und dank der mitgeführten Taschenlampen war der Streckenabschnitt durch einen Tunnel kein Problem, sondern eher ein weiteres Highlight während dieser Tour.
Auf Schusters Rappen erreichten die Wanderer schließlich das alte Kloster St. Andreas, in dem heute eine Gastwirtschaft die Gäste begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter, und da es die herannahenden Wolken nicht mehr über den Eggekamm schafften, kam der mitgeführte Regenschutz doch noch zum Einsatz. Trotz des Wetterumschwungs genossen die Wanderer kurz vor Beendigung Rundwanderweges nochmals den Anblick auf den großen Viadukt von der gegenüberliegenden Seite aus. Im Ort empfing unmittelbar am Straßenrand eine alte original 044er-Museumsdampflok aus dem Jahr 1941 die Wanderer. Beeindruckt von der Kombination und Atmosphäre aus Eisenbahn- und Naturerlebnis mit fantastischen Ausblicken u.a. auf den mächtigen Eisenbahnviadukt und das Gleisdreieck ging es durch den Rehbergtunnel mit der S-Bahn zurück Richtung Hannover.
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