„Sattelfest“ beim Kneipp-Verein Wennigsen/Gehrden e.V.

Wennigsen (Deister): Wennigsen | Damit Kneippianer sattelfest in die neue Fahrradsaison aufbrechen können, veranstaltete der Kneipp-Verein Wennigsen/Gehrden e.V. einen Workshop unter der Leitung von Mathias Schulz, dem Inhaber von Radland in Gehrden. Im Frühjahr möchten viele runter vom Sofa und rauf aufs Fahrrad. Ein guter Zeitpunkt, um Tipps für die Erste Hilfe auf Radtouren zu erhalten.
Zahlreiche Vereinsmitglieder nahmen an dem Workshop teil, denn immer häufiger gibt es Diskussionsbedarf über den richtigen Umgang mit dem modernen Drahtesel. Wertvolle Tipps hinsichtlich Wartung, Einstellung und Montage einschließlich Pflegetipps sowie fundierte Antworten auf detaillierte Fragen erhielt die Gruppe von Mathias Schulz. Sehr anschaulich wurde gemeinsam eine Reifenpanne simuliert mit fachmännischen Tipps zum Schlauchwechsel. Empfohlen wird, stets einen Ersatzschlauch bei sich zu führen, um den defekten Schlauch daheim in Ruhe flicken zu können.
Das Radfahren ist ein idealer Weg, sich fit zu halten und den ganzen Körper zu trainieren, vorausgesetzt, die Bauweise und Höheneinstellung des Lenkers sowie der Sattelstütze werden berücksichtigt. Die richtige Körperhaltung auf dem Fahrrad ist ein ganz entscheidender Faktor. Die Anwesenden erhielten viele wertvolle Ratschläge durch den Fachhandel, u.a. im Hinblick auf den richtigen Sitz und ob Lenker- oder Sattelhöhe richtig eingestellt sind - denn sonst lässt der Fahrspaß auf sich warten. Verständlich demonstriert und thematisiert wurden auch die korrekte Handhabung von Schnellspanner-Verschlüssen sowie die Pflege und Erneuerung der Fahrradkette mit Teflon haltigem Schmierstoff und nicht mit Schmierölen aus dem Motorradbereich bzw. Nähmaschinenöl.
Viele Einstellungen an einem modernen Rad lassen sich heutzutage nicht mehr selbst erledigen; daher sollte eine Inspektion analog zu Kraftfahrzeugen regelmäßig von Experten durchgeführt werden, um die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten.
Mit dem Hinweis von Mathias Schulz und der Erkenntnis, dass ein Fahrrad sitzen muss wie ein Schuh, wozu die Rahmenhöhe und eine richtige Beratung ausschlaggebend sind, schwangen sich die Kneippianer für den Heimweg wieder auf ihre Räder, denn Radfahren ist der Gesundheit sehr zuträglich.
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