Hildesheim trotz Hitzewelle erwandert

Blick auf den Kehrwiederturm im Fachwerkviertel Hildesheim
Wennigsen (Deister): Wennigsen | An einem der heißesten Julitage dieses Sommers machten sich wanderfreudige Kneippianerinnen mit der Regionalbahn auf den Weg zur Nachbarstadt Hildesheim. Eine interessante 11 km lange Wanderung unter der Leitung von Gisela Gehrmann rund um Hildesheim lag vor Ihnen. Vom Ausgangspunkt Ostbahnhof verlief die Wanderstrecke zuerst auf den 172m hohen Galgenberg, wo noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein Galgen stand.

Vielfach verlief der Weg unter schattigen Laubbäumen und mit herrlichen Panoramablicken auf die historischen Sehenswürdigkeiten dieser interessanten Stadt, die nördlich des Hildesheimer Waldes und größtenteils am rechten Ufer der Innerste liegt, einem Zufluss der Leine. Den herrlichen Ausblick vom 20m hohen Hildesheimer Bismarkturm auf Hildesheim und die Umgebung, u.a. die Marienburg, ließ sich die Gruppe nicht entgehen.

Die Strecke führte weiter durch Waldgebiete und entlang der Innerste bis zum 9,5 ha großen Hohnsensee, einem Badesee unmittelbar am Stadtrand in einem Naherholungsgebiet. Wegen der Hitze wurde die geplante Picknickpause am See in schattiges Unterholz am Rande der Innerste verlegt und im Ernst-Ehrlicher-Park lud dann noch ein großes Rasenlabyrinth zu einer besinnlichen Pause ein. Durch den Kehrwiederturm, dem letzten erhalten gebliebenen Stadtturm, ging es bergauf zu den Wallanlagen mit herrlichem Blick auf die roten Dächer der wunderschönen Fachwerkhäuser in der Altstadt. Nun führte die Tour auf dem Wall entlang, vorbei an zahlreichen historischen Gebäuden bis zu einer Wildwasseranlage, die als künstliche Wildwasserstrecke zum Trainieren und für Wettkämpfe, u. a. für Kanuslalom, Verwendung findet. Auch ein kurzer Abstecher mit Blick auf den Dom durfte nicht fehlen, wenn auch nur fürs Foto daheim. Hier im Innenhof des Doms gedeiht ein Rosenstock, er stand Pate für das Hildesheimer Wahrzeichen – die Rose.

Im weiteren Verlauf erreichte die Wandergruppe unweit der Michaeliskirche den Magdalenengarten, eine barocke Gartenanlage, einer der ältesten historischen Parks in Niedersachsen. Wunderschöne Rosenbeete und Sitzgelegenheiten luden zum Verweilen ein.

Bevor die Wanderroute rund um Hildesheim mit einem Kaffehausbesuch im historischen Bäckeramtshaus endete, hatten die Kneippianerinnen noch Gelegenheit, die reizvollen Fassaden rund um das Rathaus zu bewundern. Der ursprünglich geplante Aufstieg auf den höchsten Kirchturm Niedersachsens, St. Andreas, wurde wegen der hohen Temperaturen nicht in Angriff genommen.
Mit zahlreichen bisher unbekannten Einblicken in die Nachbarstadt fuhr die Wandergruppe schließlich wieder gen Heimat zurück.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
27.437
Heike L. aus Springe | 12.07.2015 | 20:45  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.