Draisinentour im Extertal (27.08.2016)

Wennigsen (Deister): Kneipp-Treffpunkt | (Bericht von Gisela Gehrmann)
Am 27. August machten sich 23 Mitglieder des Kneippvereins Wennigsen/Gehrden e.V. mit Fahrgemeinschaften unter der Leitung von Gisela Gehrmann auf den Weg in das Extertal.
In Rinteln, am Draisinenbahnhof, gab es zuerst eine Einweisung in die Handhabung dieser Gefährte. Flott ging es danach immer an der Exter entlang das Tal hinauf. An Kreuzungen mit größeren Straßen waren Induktionsschleifen ausgelegt, mit denen Ampeln für freie Fahrt sorgten.

Unterwegs, am alten Gut Rickbruch, hoben die Teilnehmer die Draisinen mit vereinten Kräften von den Schienen, um eine kleine Wanderung in die Rickbachschlucht, einem Teil des Patensteigs zu unternehmen. Dieser Patensteig wurde von einer Gemeinschaft Freiwilliger angelegt, bestückt mit hübschen kleinen Wegweisern und Hinweistafeln mit ausführlichen Erklärungen.

Angenehme Kühle erwartete die Wanderer an diesem heißen Sommertag, aber auch ein fast versiegter Bach. Leider waren deshalb keine Wasserfälle zu sehen, die sonst über die anstehenden Felsen hinabstürzen. Viele Findlinge lagen in der Schlucht. Diese großen Granitsteine waren von der Saaleeiszeit aus Skandinavien bis hierher geschoben worden. Ein besonders markanter Stein zeigte ein Gesicht mit sehr großer Nase, deshalb auch Nasenstein.

Zurück an den Rädern, wurden diese wieder auf die Schienen gehoben und weiter ging die Fahrt nach Almena sowie dem Ortsteil Fütig. Dort wurden die Draisinen erneut neben den Schienen abgestellt und es ging zu Fuß entlang eines weiteren Abschnitts des Patensteigs. Dieser Teil des Wegs führte durch die Hillersiek- und Gersiekschlucht. Auch hier entdeckten die Wanderer viele große Findlinge und Wasserfallkaskaden. Leider floss hier in den Bächen überhaupt kein Wasser mehr. Bis zum Hexenstein wanderten die Kneippianer bergauf, vorbei an der Verlobungsbank und einem alten Hügelgrab.

Zurück im Tal gab es eine schöne Sitzgelegenheit, auf der alle Platz für ein ausgedehntes und kurzweiliges Picknick fanden. Zum Glück war es dort angenehm kühl und man merkte die extreme Hitze, die mittlerweile diesen Tag bestimmte, kaum. Im Anschluss führte der Wanderweg durch einen ehemaligen Katzengoldsteinbruch (Pyrit), der früher als Lagerplatz für Zigeuner diente.

Schließlich wurde die Rückfahrt auf den Draisinen angetreten, die von einer erholsamen Kaffeepause im Café Rickbruch, einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, unterbrochen wurde.
Völlig durchgeschwitzt erreichten die Teilnehmer den Ausgangspunkt in Rinteln, um die Heimreise nach Wennigsen anzutreten. Der Hitze geschuldet fielen Draisinentour und Wanderung kürzer aus als geplant.
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