Blutspende in Lemmie - Viele junge Spenderinnen und Spender dabei

Hans Rottenbücher (links) und Manfred Hautau kümmerten sich um Grillgut und Pommes Frites.
 
Alle Spender konnten sich an einem reichhaltigen Büfett stärken.
Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem schwer erkrankten Menschen geholfen werden kann, gesund zu werden oder gar zu überleben. Jeder kann sozusagen „von jetzt auf gleich“ in die Situation kommen, das Blut eines anderen Menschen zu benötigen. Die Blutspende ist also die einfachste und direkteste Art, Gutes zu tun.

Einhergehend mit dem Aufruf des DRK-Blutspendedienstes NSTOB hat der Ortsverein Lemmie des DRK jetzt einen weiteren Blutspendetermin angeboten. Gemeinsam mit dem Entnahmeteam des DRK-Blutspendedienstes nahmen die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Lemmie diejenigen am BlutspendeMobil des DRK-Blutspendedienstes beziehungsweise im Feuerwehrgerätehaus in Lemmie in Empfang, die „zur Ader“ gelassen werden wollten. Und das waren mit insgesamt 43 Spenderinnen und Spendern immerhin fast so viele wie im „Rekordjahr“ 2015. „Ich bin sehr zufrieden mit der tollen Resonanz und freue mich insbesondere darüber, dass sich so viele junge Menschen beteiligt haben“, betonte die Vorsitzende des Lemmier Ortsvereins, Monika Badstieber. Zu den 37 „Wiederholungstätern“ hatten sich erfreulicherweise noch sechs Erstspender gesellt.

Belohnt wurden drei Spender, die sich bereits zum dritten beziehungsweise zehnten Mal anzapfen ließen und dafür eine Nadel in Empfang nehmen durften. Darüber hinaus gab es diverse kleine und größere Geschenke für verschiedene Spender. Auf Dirk Jelinski aus Gehrden wartete sogar noch eine besondere Überraschung. Er wurde nämlich als Gewinner eines Tank-Gutscheins ermittelt.

Selbstverständlich konnten sich anschließend alle Spender im Feuerwehrgerätehaus an einem reichhaltigen Büfett stärken, das von einigen Mitgliedern des DRK Lemmie vorbereitet worden war und keine Wünsche offen ließ. Ebenso lecker waren natürlich die Brat- beziehungsweise Schinkenwürstchen vom Grill und die Pommes Frites. „Mein Dank gilt den vielen Spenderinnen und Spendern sowie allen Helfern, die dieses tolle Büfett mit seiner ganzen Vielfalt ermöglicht haben“, betonte die Ortsvereinsvorsitzende und zeigte sich von der Hilfsbereitschaft überwältigt. „Besonders schön finde ich, dass die Spenderinnen und Spender sich im Anschluss an den ‚Aderlass‘ die Zeit nehmen, sich mit uns in gemütlicher Runde auszutauschen. Es wird immer wieder betont, dass der ‚Wohlfühlfaktor‘ beim DRK-Ortsverein Lemmie extrem hoch sei“, sagte Badstieber nicht ohne Stolz. Zu guter Letzt verteilte sie kleine Geschenke an alle Helferinnen und Helfer und überreichte Dagmar Hatesuer ein hübsches Windlicht, das diese im Rahmen einer Verlosung unter den anwesenden Helfern gewonnen hatte.

Den mit einer Blutspende einhergehenden Blutverlust vertrage übrigens jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren, hieß es von Seiten des DRK. Eine Zulassung von Spendern oder Erstspendern, die älter als 60 Jahre sind, sei nach individueller ärztlicher Entscheidung möglich. Während Frauen bis zu viermal im Jahr zur Blutspende gehen können, dürfen Männer dies sechsmal tun. Zwischen den Terminen ist eine Mindestruhezeit von acht Wochen einzuhalten. Nähere Informationen können unter der Rufnummer (08 00) 1 19 49 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de erfragt werden.
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