Blutspende in Lemmie - Mehr Spenderinnen und Spender als je zuvor

Die stellvertretende Vorsitzende Helga Szot (links) und Monika Badstieber (rechts) bedankten sich bei Hans-Dieter Schröder mit einem kleinen Geschenk.
Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem schwer erkrankten Menschen geholfen werden kann, gesund zu werden oder gar zu überleben. Jeder kann sozusagen „von jetzt auf gleich“ in die Situation kommen, das Blut eines anderen Menschen zu benötigen. Die Blutspende ist also die einfachste und direkteste Art, Gutes zu tun.

Einhergehend mit dem Aufruf des DRK-Blutspendedienstes NSTOB hat der Ortsverein Lemmie des DRK gleich am Anfang des Jahres einen weiteren Blutspendetermin angeboten. Gemeinsam mit dem Entnahmeteam des DRK-Blutspendedienstes nahmen die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Lemmie diejenigen am BlutspendeMobil des DRK-Blutspendedienstes beziehungsweise im Feuerwehrgerätehaus in Lemmie in Empfang, die „zur Ader“ gelassen werden wollten. Und das waren mit insgesamt 48 Spenderinnen und Spendern so viele wie noch nie in Lemmie. „Ich bin sprachlos und glücklich zugleich. In den ersten 45 Minuten hatten sich bereits 17 Spenderinnen und Spender eingefunden“, freute sich die Vorsitzende des Lemmier Ortsvereins, Monika Badstieber. Zu den 45 „Wiederholungstätern“ hatten sich auch wieder drei Erstspender gesellt.

Für Sandy Jähnig war es ein ganz besonderer Tag. Die Gehrdenerin stellte sich nämlich bereits zum 40. Mal zur Blutentnahme zur Verfügung. Auch Astrid Freimann aus Lemmie hat in seinem Leben schon viel Blut gespendet und war zum 30. Mal dabei. Mit Karin Kahnt (Lemmie), die zum zehnten Mal dabei war, sowie Hans-Dieter Schröder (Lemmie) und Dirk Homeyer (Sorsum), die sich jeweils zum sechsten Mal „anzapfen“ ließen, wurden einige weitere Spender mit kleinen Geschenken belohnt. Auf Friedrich Meyer aus Barsinghausen (Stemmen) wartete sogar noch eine Überraschung. Er wurde nämlich als Gewinner eines Tank-Gutscheins in Höhe von 20 Euro ermittelt. Selbstverständlich konnten sich anschließend alle Spender im Feuerwehrgerätehaus an einem reichhaltigen Büfett stärken, das von einigen Damen des DRK Lemmie vorbereitet worden war und keine Wünsche offen ließ. „Mein Dank gilt den vielen Spenderinnen und Spendern, die dieses tolle Büfett mit seiner ganzen Vielfalt ermöglicht haben“, betonte die Ortsvereinsvorsitzende und zeigte sich von der Hilfsbereitschaft überwältigt.

Den mit einer Blutspende einhergehenden Blutverlust vertrage übrigens jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren, hieß es von Seiten des DRK. Eine Zulassung von Spendern oder Erstspendern, die älter als 60 Jahre sind, sei nach individueller ärztlicher Entscheidung möglich. Während Frauen bis zu viermal im Jahr zur Blutspende gehen können, dürfen Männer dies sechsmal tun. Zwischen den Terminen ist eine Mindestruhezeit von acht Wochen einzuhalten. Nähere Informationen können unter der Rufnummer (08 00) 1 19 49 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de erfragt werden.
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