Blick von steilen Klippen im Harz

Rastplatz auf den Hahnenklee-Klippen
Wennigsen (Deister): Wennigsen | Gut gerüstet mit Wanderschuhen und -Stock erkundete der Kneipp-Verein Wennigsen/Gehrden e.V. unter der Leitung von K.-H. Hennies im Juli eine neue Wanderroute durch das immer wieder einladende Harzgebirge. Diese 8 km lange Tour begann unter Inanspruchnahme von Bahn und Bus am Haltepunkt Königskrug im Oberharz auf ca. 760 m ü. NN, einem Ausgangspunkt für tolle Wanderungen. Von dort aus führte der naturbelassene Weg durch die duftenden Tannenwälder bis zum Rastplatz auf den Hahnenklee-Klippen, die sich zwischen Braunlage und St. Andreasberg befinden, aber in keinem Zusammenhang mit dem bekannten Harzer Kurort Hahnenklee stehen. Eine ca. 700 Meter breite Felswand oberhalb des Odertals ragt senkrecht etwa 200 Meter in die Höhe und hängt teilweise sogar über. Von den Hahnenklee-Klippen aus bot sich den Wanderern ein beeindruckender Blick auf das gegenüberliegende Rehberg-Massiv mit dem Rehberger Graben, wohin der Verein bereits im letzten Jahr eine sehr interessante Tour unternommen hatte. Unten im Tal liegt der Oderteich, der zu den Oberharzer Teichen und somit auch zum Oberharzer Wasserregal gehört. Der Oderteich ist eine historische Talsperre. Während der Rast an dem fantastischen Aussichtspunkt auf den Klippen konnten die Kneippianer das herrliche Panorama in aller Ruhe genießen.
Im Verlauf der weiteren Strecke erreichte die Gruppe den Silberteich inmitten des Nationalparks Harz; er wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zur Wasserversorgung der Erzgruben im nahen Odertal angelegt. Nur eine kleine Wegstrecke führt über den Teichdamm am Ufer entlang, um eine Ruhezone für die Natur zu erhalten. Diese unberührte Natur lädt zum Verweilen ein und am liebsten hätte manch einer der Mitwandernden ein erfrischendes Bad im Waldsee genommen – doch niemand war darauf vorbereitet.
Bergauf führte der Weg nun zu einer Lichtung, von wo aus sich die Wanderwege in alle vier Himmelsrichtungen teilen. Die Kneippianer nahmen den Weg nach Braunlage. Unterwegs fiel der Blick auf das markanteste Wahrzeichen im Harz, den 971 m ü. NN hohen Wurmberg mit der 90-m-Sprungschanze, wo noch bis 2011 alljährlich internationale Skispringen stattfanden. In diesem Jahr wurde aber angeordnet, die Konstruktion abzureißen wegen des schlechten Zustandes der Bausubstanz im Hinblick auf eine Einsturzgefahr beim nächsten Orkan. Geplant ist jedoch ein neuer Turm mit einer Aussichtsplattform in 1000 m ü. NN Höhe.
Zum Abschluss dieser angenehm temperierten Wanderung bei der aktuellen Sommerhitze gab es noch eine Stärkung im Café Zapprun in Braunlage und bis zur Abfahrt des Busses Gelegenheiten, sich im Kurort umzusehen oder einen Blick in die Trinitatis-Kirche zu werfen, die im Inneren ein wundervolles Fachwerk aufweist.
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