Inklusiver Workshop im Kunstmuseum Donau-Ries in Wemding

Wemding: KunstMuseum | Am 27. September fand im Kunstmuseum Donau-Ries in der Jahnstrasse in Wemding wieder der inklusive Workshop für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Thema war dieses Jahr „Die Farben Afrikas erleben“. Organisiert wurde das Projekt von der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis (ARGE OBA). Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus der Lebenshilfe Donau-Ries, Diakonisches Werk Donau-Ries in Kooperation mit der Diakonie Neuendettelsau, Stiftung Behindertenwerk St. Johannes in Kooperation mit dem Caritasverband Donau-Ries sowie dem Bayerischen Rote Kreuz, Kreisverband Nordschwaben. Gemeinsam veranstalten diese Träger unterschiedlichste Projekte für Menschen mit Behinderung sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Dieser mittlerweile dritte Workshop war erneut sehr erfolgreich: rund dreißig Teilnehmer hatten sich angemeldet und konnten sich ihrer jeweiligen kreativen Interessenslage in den Workshops unter fachlicher Anleitung beschäftigen.

Jung und Alt waren vertreten, behinderte und nichtbehinderte Menschen. Die Künstlerinnen Anette Steinacker-Holst und Christine Hubel, sowie die Bewegungstherapeutin Petra Buser leiteten den Projekttag. Landrat Stefan Rößle übernahm die Schirmherrschaft. Aufgrund Überschneidungen mit anderen Terminen wurde er durch seinen Stellvertreter Dr. Peter Thrul vertreten, der alle Teilnehmer herzlich begrüßte und die Bedeutung der Inklusion herausstellte. Begonnen wurde mit einer kurzen Führung durch das weitläufige Museum. Steinacker-Holst stellte ausgesuchte Werke und Bildnisse vor, und führte so die Teilnehmer in verständlicher Weise in die Gedankenwelt der Künstler ein.

Die Gruppe konnte sich dann zwischen drei Themenbereichen in den einzelnen Workshops entscheiden: im Bereich Malerei leitete Christine Hubel die Kreativen an Farbe im Stile afrikanischer Künstler auf das Papier zu bringen. Die Museumsleiterin Steinacker-Holst übte mit ihren Teilnehmern eine afrikanische Geschichte im Schattenspiel ein. Im Bewegungsworkshop konnte man sich gemeinsam an originären Trommeln und Tanz üben.

Alle Ergebnisse der Workshops wurden am Ende des Tages vorgestellt. Der Nördlinger Filmmacher Horst Lenner hat im Auftrag der OBA den Tag festgehalten, der Beitrag kann im Internet auf youtube unter „Die Farben Afrikas - ein Workshop“ gesehen werden. Insgesamt haben die Werke nicht erkennen lassen, ob ein behinderter Mensch oder ein nichtbehinderter am Werke war, allein die Kreativität zählte. Das Inklusionsprojekt war damit ein erneut beachtenswerter Erfolg und die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der OBA mit dem Tag sehr zufrieden.
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