Kunst am Ei

Hannelore Schreiber und Martha Kubin lassen sich von Simone Urbank (v.l.) die ausgefeilte Technik erklären.
Weißwasser. Wenn Ostern naht, künden bunte Eier überall vom bevorstehenden Fest und dem nahen Frühling. Dabei geht es in manchen Gegenden nicht einfach um das Eierfärben. Es gibt Techniken, bei denen kleine Kunstwerke entstehen. Zwei Frauen, die die besonders im Sorbischen üblichen Verzierungen beherrschen, waren zu Gast im Kursana Domizil Weißwasser. Bereits zum dritten Mal, denn den Bewohnern des Hauses bereitet es viel Freude, Simone Urbank und Marina Ahr bei der Arbeit über die Schulter zu sehen und den interessanten Ausführungen über die einzelnen Techniken zuzuhören. Ob Wachstechnik, Kratztechnik oder Ätztechnik, es bedarf großer Fingerfertigkeit und jahrelangen Übens, um solche schönen Exponate zu fertigen. Vom Wachtelei über Hühner-, Gänse- oder Straußenei reichten die mitgebrachten kleinen Meisterweke, die von allen bestaunt wurden. Dabei kamen auch Erinnerungen an die Kindertage bei den Bewohnern hoch. Sie erzählten beispielsweise von drei wunderschön gestaltete Eiern als Patengeschenk mit Wünschen für Gesundheit, Glück und Wohlergehen. Ein herzliches Dankeschön sagten die Bewohner für den kurzweiligen Nachmittag – verbunden mit dem Wunsch nach einem Wiedersehen.
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