Taekwondo im Turnclub Bissendorf

Der Zweck des Taekwondo? Die richtige Antwort ist kurz: SELBSTVERTEIDIGUNG! Aber wenn TKD Selbstverteidigung ist, warum wird das separat gelehrt und auch überprüft. Es gibt im Taekwondo sehr viele phantastische Wettkämpfer und excellente Techniker, aber mit der SV tun sich viele etwas schwer. Tatsache ist, dass alle Techniken aus der Grundschule und auch die Forrnen (egal ob Poomsae oder Hyong) pure Selbstverteidigung sind, wenn man diese in einem sehr klassischen und traditionellen Weg der Kampfkunst versteht und interpretiert und nicht isoliert betrachtet, wie es heute, auch durch die Wettkampfpraxis, weitgehend üblich ist. Um dieses Verständnis von komplexen Bewegungsabläufen zur Anwendung in der SV wieder in das Training zu integrieren, haben wir Konzepte und technische Variationen des Ryukyu Kempo mit Kyusho Jutsu und Tuite Jutsu voll in unsere Ausbildung integriert. Und das nicht erst seit gestern. Der sportliche Wettkampf ist dadurch vollständig in den Hintergrund getreten. Aber mal ehrlich - Wettkampf - zwischen 10 und 30 mag das einen hohen Stellenwert haben (Blechtöpfe im Regal und Medaillen an der Wand), aber was ist mit den Jahren danach....? Und auch in dieser Altersspanne [10, 20 30 ] fühlt sich nicht jeder zum Wettkämpfer berufen, viele wollen Fitness, Gesundheit und Selbstverteidigung. Das ist genau unser Feld, mit einem deutlich breiteren Spektrum, als dies beim "normalen" Tae Kwon Do üblich ist. Aber immer noch auf der gleichen Basis und Grundausbildung. Wer also TKD machen will und keinen Wert auf Wettkampf legt oder wer TKD aufgegeben hat, weil man im Wettkampf-Gescehen nicht mehr mithalten konnte, aber immer noch eine Vorliebe für Kampfsport hat und für "andere" Schwerpunkte in der Trainingsarbeit offen ist, der ist bei uns herzlich willkommen. Wir nennen unsere Lehre des TKD "Um Yang Mudo" - Um Yang (entspricht Yin Yang) bedeutet kurz gesagt: „Alle Dinge in Bewegung - alle Dinge in Balance" und Mu-do (koreanisch für Kampf-Weg) ist der Sammelbegriff für jene koreanischen Kampfkünste, welche außer der Kampftechnik auch eine Philosophie im Sinne des Begriffes Do, zu Deutsch etwa „geistiger Weg“, enthalten.
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