Ein Hornissensommer geht zu Ende

Wedemark: Gailhof |

Ein Hornissensommer geht zu Ende

Zunächst war ich enttäuscht, dass in diesem Jahr keine Meisen in den Nistkasten gezogen waren.
Als ich dann im Juli bemerkte, dass Hornissen emsig den Kasten beflogen und ein- und ausschlüpften, wurde es allmählich interessant, und es zog mich nun Tag für Tag zum Nistkasten, um die Hornissen zu beobachten und immer mal wieder zu fotografieren. Zu gerne hätte ich in den Kasten geschaut! Doch dazu hätte ich die Frontplatte abnehmen müssen, wobei ich sicher das Nest mit den Waben beschädigt und mir obendrein von den bisher so friedlichen Hornissen recht schmerzhafte Stiche eingehandelt hätte. Ich wollte diese eifrigen Tiere ja keineswegs stören, zumal es besonders spannend wurde, als sie an den Außenwänden Nesterweiterungen anbauten. Morsches Holz, zerkaut und eingespeichelt, dient ihnen als Baumaterial.
Als sich nun kürzlich das Wetter deutlich verschlechterte, war es mit der Betriebsamkeit vorbei, und nun finde ich täglich tote Hornissen. Es sind die Arbeiterinnen und Drohnen. Die junge verpaarte Königin wird den Winter allein überleben und im nächsten Frühling ein neues Volk gründen.
Für mich aber war es ein spannender
Hornissensommer!
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Ali Kocaman aus Donauwörth | 30.10.2015 | 22:09  
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