Reisebericht Tagesfahrt Kyffhäuser Soldatenkameradschaft Mellendorf

Wann? 06.07.2014

Wo? Mellendorf, Hellendorfer Kirchweg 14, 30900 Wedemark DE
Wedemark: Mellendorf | Soldatenkameradschaft Mellendorf und Umgebung
Von 1 8 9 1 e. V.




Reisebericht : Fahrt ins Kyffhäusergebirge

Soldatenkameradschaft Mellendorf Reisebericht zur Tagesfahrt zum Kyffhäusergebirge !

Am 06.07.2014 startete die Sk Mellendorf in einem voll besetzten Buss zur Fahrt zum Kyffhäuser.
Kaum im Buss Platz genommen, fing es an zu regnen. Ab Seesen änderte sich das Wetter, und es klarte auf. Pünktlich erreichten wir unser 1.Ziel, das Kyffhäuserdenkmal.
Hier thronte Kaiser Rotbart „Barbarrossa“ und zeigte uns einen herrlichen Weitblick übern Harz und ins Thüringer Land. Ein sehr freundlicher Reiseführer erklärte uns mit viel Witz und Humor die Geschichte über das Leben des Kaisers, seiner Burg und des Denkmals.
Das Denkmal besitzt einen rund 57 m hohen, mit einer Kaiserkrone bekrönten Turm.
Einige mutige erklommen noch schnell die 247 Stufen zur Spitze des Denkmals, um einen noch weit besseren Rundumblick zu genießen.
Eine besondere Attraktion ist der in Handarbeit in den Felsen getriebene Burgbrunnen. Der Brunnen ist ca. im Jahre1140 -1180 erbaut mit seinen 176 Metern sogar der tiefste der Welt.
König Alarich ließ Neugierige mit Wasserstrahl, Witz und Gelächter von unten grüßen.
Nach leckerem heimischem Mittagsmahl im Burghof ging unsere Reise weiter zur Barbarossahöhle.
In der 13.000 m² großen Anhydrithöhle herrschen stets konstante 09°. Sehenswert war unter anderen, der ehrwürdige steinernere Thron mit goldener Krone des alten Kaiser Friedrich I. Barbarossa,
und die kristallklar spiegelnden unterirdischen Wasserflächen.
Er soll hier noch so lange schlafen, wie am Himmel noch die schwarzen Raben kreisen.
Weiter ging unsere Reise am schiefsten Kirchturm der Welt, in Bad Frankenhausen vorbei.
Die um 1382 erbaute Kirche hat Deutschlands schiefsten Kirchturm, mit einer Schieflage von 4,41m außer Lot. (Der weltberühmte Turm von Pisa = nur 4,07m).
Ziel war nun „Das Elefantenklo“, das Panoramamuseum.
Das Museum mit dem Monumentalgemälde „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ gehört zu den spektakulärsten Projekten jüngerer Kunstgeschichte.
Allein schon die Ausmaße des Gemäldes von 123 Metern Umfang und 14 Metern Höhe sind aufsehenerregend und lassen es zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden.
Handwerkliche Meisterschaft und geistige Komplexität jedoch haben dem Geniewerk des Malers Werner Tübke erst einen festen Platz in der Kunstgeschichte gesichert.
Das Ölbild, das auf 1722 qm umfasst 3.000 Einzelfiguren und lässt den Übergang vom Spätmittelalter zur Neuzeit im 16. Jahrhundert lebendig werden.
Negativ war jedoch, die alte DDR-Marnie und Unfreundlichkeit der Kassenleute und des Vortragenden Führers, welcher ohne Mikrofon ca. 100 Personen was erklären wollte.
Weiter wurmte allen, dass die Küche um 17.00 Uhr einfach Schluss machte und nicht mal eine rohe Thüringer Bratwurst verkaufen wollte.
So mußten sich die vielen Gäste mit einem Stück Kuchen zum Abendbrot mit völlig überforderten Kellnerinnen zufriedengeben.
Ein Schnäpschen im Bus ließ das zuletzt erlebte Manko schnell vergessen.
Kaum hatten wir Seesen erreicht, fing es wieder an zu regnen.
Nach heimischem Stau erreichten wir mit genau einer Stunde Verspätung unsere Heimatorte.








Wilhelm Balke
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