Die Brelinger Ponykinder wieder „on Tour“: Wanderritt nach Neuwerk

Wanderritt durch das Hamburgische Wattenmeer

Für den diesjährigen Wanderritt zu Beginn der Sommerferien hatte sich das Organisationsteam der Brelinger Ponykinder e.V. etwas ganz Besonderes ausgedacht: Am ersten Ferientag in aller Frühe brachen die Vereinsfamilien mit sechs ihrer Ponys und einem Gastpony Richtung Norden auf, um in Sahlenburg bei Cuxhaven die Ponys zu satteln, die Rucksäcke zu schultern und zu Pferd, zu Fuß und mit den Wattwagen das Hamburgische Wattenmeer zur Insel Neuwerk zu überqueren. Dort wurde auf dem Hof „Hus achtern Diek“ für vier Tage das Sommerferiencamp aufgebaut

Die Nordsee empfing die Ponykinder zunächst stilecht mit norddeutschem „Suddelwetter“. Es war kalt und regnete, als sie auf dem Küstenreiterhof Fock in Sahlenburg ankamen und ihre Ponys für den Ritt durch das Watt abladen und vorbereiten wollten. Zum Glück gab es eine lange, trockene Stallgasse, in der alle Ponys und Reiter Platz fanden. Als die Gruppe bereit zum Abritt war, lockerte die Bewölkung auf, der Regen hörte auf und die Sonne kam heraus.

Unter der Leitung von Corinna Stiller starteten die Ponyreiterinnen als erste die Tour durch das Wattenmeer. Es folgte die Gruppe der Fußgänger, während die Wattwagenfahrer das Gepäck von 47 Reisenden auf dem Trecker-Anhänger verstauten, bevor sie dann die gelben Pferdekutschen bestiegen, die die Gruppe direkt zu ihrem Bestimmungsort „Hus achtern Diek“ brachte. Dort bekamen alle, was sie brauchten: Die Ponys Wasser und eine grüne Weide, manche Erwachsene ein Hotelzimmer, die meisten Kinder zog es ins Heuhotel, und einige Familien bevorzugten die Campingwiese.

Wie jedes Jahr bestand das Programm aus Klönen, Spielen, Singen, Kreativsein, Spazierengehen, Baden und Ausritten. Oberstes Ziel: Entspannen, den trubeligen Familienalltag mit Arbeit, Schule und Freizeitstress weit hinter sich und die Seele baumeln lassen… Das gelang auf Deich, Badesteg und in luftiger Höhe auf dem Neuwerker Leuchtturm in der steifen Nordseebrise besonders gut. Ebenso abwechslungsreich wie dieses Programm zeigte sich auch das Inselwetter: Mal Sonne, mal Wolken und Regen und ganz viel Wind!

Doch die Gruppe aus 25 Kindern und 22 Erwachsenen machte das Beste daraus: Fiel die Wattwanderung sprichwörtlich ins Wasser, suchte sie triefnass Zuflucht im Nationalparkhaus und schaute sich dort die Ausstellung über das Wattenmeer an. Fegte der Sturm die Zelte vom Platz, zogen die Camper auf den Heuboden und veranstalteten dort unverdrossen ihren Gitarren-und-Sing-Abend.

Rechtzeitig zur Rückreise flaute der Wind jedoch ab und die Sonne kam hervor, so dass die Gruppe die Wanderung, den Ritt bzw. die Wattwagenfahrt zurück zum Festland noch einmal in vollen Zügen genießen konnten. Insgesamt hat den Ponykindern und ihren Eltern - trotz des einen oder anderen Hindernisses - der Aufenthalt auf Neuwerk so gut gefallen, dass sie gerne auf die Insel zurückkommen wollen.
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