»Heavy Metal - Bewegliche Lettern für bewegende Töne« - Ausstellung zur Lutherarchäologie in der Arche Nebra !

Heavy Metal - Bewegliche Lettern für bewegende Töne« - Ausstellung zur Lutherarchäologie in der Arche Nebra !
 
Heavy Metal - Bewegliche Lettern für bewegende Töne« - Ausstellung zur Lutherarchäologie in der Arche Nebra !
Wangen: Manni57 | Mit den spektakulären Funden aus den Lutherstätten Mitteldeutschlands

haben sich in den letzten Jahren neue archäologische Möglichkeiten des Zugangs zur frühen Geschichte der Reformation ergeben.
Die Lutherarchäologie ergänzt dabei nicht nur die historische Überlieferung, sondern beleuchtet mit ihren Funden auch die unbekannten Alltagswelten der Zeit.

Im Zentrum der Sonderschau stehen acht Notenlettern, die 2012 bei Ausgrabungen in Wittenbergs ehemaligen Franziskanerkloster entdeckt wurden. Die Besonderheit der Exponate liegt in ihrer Seltenheit: Bisher sind keine anderen derartigen Notentypen in Deutschland aus dem 16. Jahrhundert überliefert.

Die Lettern stammen mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Druckwerkstatt Georg Rhaus (1488-1548). Er war ein Bekannter Martin Luthers (1483-1546). Luther maß der Musik nach der Theologie einen großen Stellenwert zu und erkannte das Potential, seine Ideen anhand von Liedern zu verbreiten. Rhau trug ganz wesentlich als Musiktheoretiker, Verleger und Drucker mit Hilfe des Notendrucks dazu bei.

Die acht Notenlettern des Franziskanerklosters sind Zeugnisse der protestantischen Musikkultur. Letztere zeigt maßgeblich, dass sich die Reformation auch als Singbewegung Ausdruck verlieh.

Tauchen Sie ein in die musikalische Welt des Auf- und Umbruchs im 16. Jahrhundert !
http://www.lda-lsa.de/aktuelles/meldung/datum/2014...


Die archäologischen Grabungen, die in den Jahren 2003 bis 2006 in Mansfeld und Wittenberg durchgeführt wurden, öffneten tatsächlich ganz neue Türen zur Biografie Martin Luthers ... und das ganz wörtlich: Zeichneten sich in Mansfeld erstmals die wahren Ausmaße des stattlichen väterlichen Anwesens ab, in dem Luther aufwuchs – wobei eine Abfallgrube aus dem frühen 16. Jahrhundert sich als wahre "Fundgrube“ entpuppte – so wurde in Wittenberg das Studierzimmer wiederentdeckt, in dem Luther seine grundlegenden Schriften verfasste – sozusagen die räumliche Keimzelle der Reformation.

http://www.luther2017.de/23951/ausstellung-zur-lutherarchaeologie

Die digitale Wanderausstellung präsentiert den aktuellen Forschungsstand dieses Projekts.
Sie bietet neben der Vorstellung des Projekts etwa einen Film zur Rekonstruktion von Luthers Elternhaus in Mansfeld und zeigt Bilder der dort gemachten Funde.
Auch Ergebnisse der Forschungen in Wittenberg werden dargestellt, insbesondere zu Luthers Wittenberger Wohnhaus, dem Schwarzen Kloster.
Außerdem gewährt die Ausstellung einen Einblick in die Restaurierung der Funde.

Die Ausstellung besteht aus drei einzelnen Tafeln (je 2,10 m x 1,20 m), in die 8 Bildschirme eingelassen werden und ist noch bis zum 21. Februar in der Arche Nebra zu sehen.

Vortrag:
Lutherarchäologie
Samstag, 21. Februar 2015, 18.00 Uhr
http://www.himmelsscheibe-erleben.de/veranstaltung...


http://www.himmelsscheibe-erleben.de/veranstaltung...

Archäologie und Internet - Forschung aus erster Hand

Unter diesem Motto präsentiert das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie eine Reihe von Filmen, die zum Großteil eigens für diesen Internetauftritt hergestellt wurden.
http://www.lda-lsa.de/filme/
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2 Kommentare
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Andreas Köhler aus Greifswald | 10.01.2015 | 05:53  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 10.01.2015 | 17:57  
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