Im Walsroder Heidemuseum: Ein Piano für das Hermann-Löns-Zimmer

Aus der Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert stammt das Mobiliar, das im Hermann-Löns-Zimmer des Heidemuseums steht. Foto: Helmut Kuzina
Walsrode: Hermann-Löns-Straße | Das Mobiliar im Hermann-Löns-Zimmer musste umgestellt werden, um Platz für ein restauriertes Piano zu schaffen, das aus der Zeit des Heidedichters stammt.

Rund 30 Quadratmeter ist der Raum groß, der durch seine Ausstattung mit Tapeten, Lampen, Sprossenfenstern ein Wohn- und Arbeitszimmer aus der Zeit um 1900 darstellt und zugleich aufzeigt, wie der Dichter Hermann Löns einst gewohnt haben könnte.

Im Museumsraum gibt es zahlreiche Andenken aus dem Nachlass des Dichters, mehrere Möbelstücke, eine Anzahl unveröffentlichter Manuskripte, persönliche Gegenstände und Dokumente sowie Fotos und vor allem auch Zeichnungen, die die satirische Seite des Heidedichters unterstreichen.

Darüber hinaus befinden sich im Löns-Zimmer alle literarischen Werke des Dichters sowie einige Original-Handschriften, Sekundärliteratur und aktuelle Bücher über Löns.

Das Hermann-Löns-Zimmer im Heidemuseum ist neben dem Lönsgrab im Tietlinger Wacholderhain und der Jagdhütte im Westenholzer Bruch eine Gedenkstätte für den Dichter der Heide.

Der Natur- und Umweltschützer, der Naturwissenschaftler und Journalist Löns entdeckte bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert, welche Bedeutung die Heidelandschaft für den Tourismus hat.

Mai 2015, Helmut Kuzina
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