Kosbab - Der Keltenfürst vom Magdalenenberg

Der um 616 v. Chr. aufgeschüttete und von 1970 bis 1974 von dem Archäologen Konrad Spindler ausgegrabene „Magdalenenberg-Grabhügel“ bei Villingen gilt als der größte Keltenfürst-Tumulus Mitteleuropas.

Wer war dieser mächtige Fürst der Schwarzwaldkelten, von dem die Archäologen bei der 1. Grabung leider nur noch Knochen- und Prunkwagenrelikte aufspüren konnten? Das Buch will nicht beweisen wie es war – aber, wie es hätte sein können...

Seit Udo Zimmermann in seine Geburtsstadt Villingen zurückkehrte, widmet er sich dem Heitmatgeschichtsstudium.Im Schwarzwald-Kelten-Roman „KOSBAB – der Keltenfürst vom Magdalenenberg“ hat er das Rad der Zeit um 2.600 Jahre zurückgedreht. Zimmermann hat diesen edlen „Keltoi“, seinen Clan und seine Widersacher in einem spannenden Epos mit historischer Relevanz zu neuem Leben
erweckt.


Dr. Anita Auer, Leiterin Städtische Museen Villingen-Schwennigen
schreibt in ihrem Vorwort unter anderem:


„Der Magdalenenberg bei Villingen hat die Phantasie der hier lebenden Menschen schon immer angeregt. Man vermutete – wohl aufgrund der eigenartigen kegelförmigen Silhouette – einen Versammlungsort für Hexen. 1633 „gestand“ ein Mädchen unter der Folter, auf dem Hügel mit dem Teufel getanzt zu haben. Seit der ersten Grabung 1890 und verstärkt seit der zweiten Grabung in den 1970er Jahren, an der die örtliche Bevölkerung rege und auch tätig Anteil nahm, nährt sich die Phantasie aus den archäologischen Funden.

Wer waren diese „Magdalenenberger“, die hier ihren toten Fürsten bestatteten? Die Eichenbalken der Grabkammer werden inzwischen auf 616 v. Chr. datiert. Eine so weit entfernte und dazu noch schriftlose Kultur eignet sich natürlich besonders für Fiktionen. Immer wieder beschäftigen sich Autoren mit den hochstehenden handwerklichen Hinterlassenschaften, verzierten Dolchen, Schmuck und einzelnen Alltagsgegenständen, und den wissenschaftlichen Fakten, um auf ihre Weise und erzählend ein „Bild der Zeit“ entstehen zu lassen. Dass auch diese Form der Geschichte ihre Berechtigung hat, erfuhr ich selbst bereits kurz nach dem Studium, als ich mich für eine Landesausstellung in die Zeit Napoleons einzuarbeiten hatte. Eine erfahrene Kollegin riet mir, neben der wissenschaftlichen Literatur auch historische Romane über die Zeit zu lesen, um tiefer in die Epoche eintauchen
und eigene Interpretationsansätze finden zu können.

Die Verknüpfung von historischen Tatsachen und persönlicher Imagination ist jedenfalls ein großer Reiz, der den Leser / die Leserin auch in diese Geschichte hineinzieht. Entstanden ist ein Stück Heimatgeschichte, das um menschliche Grundkonstanten, das Drama um Liebe, Neid und Eifersucht, bereichert wird und dadurch spannend bis zur letzten Seite bleibt: ein bildendes Lesevergnügen oder Bildungsvergnügen zum Lesen!“

ISBN 978-3-95551-002-2 • 17 x 24 cm • Taschenbuch • 160 Seiten
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