Kommunalwahl in Vachendorf - Tanzt Ponath aus der Reihe?

Der 52jährige Walter Ponath kandidiert für das Ehrenamt des 1. Bürgermeisters in Vachendorf
 
Versprochen! Gehalten? Oder gebrochen?
 
Ponath und seine Kandidaten wollen anpacken. Gestalten! Nicht nur reparieren und verwalten!
Vachendorf: Gesamtes Dorf |

CSU/Einigkeit – Nicht nur zu Wahlzeiten aktiv

SPD/UUB - Versprochen! Gehalten? Oder gebrochen?


Pressemeldung des CSU-Ortsverbands Vachendorf
Jahreshauptversammlung und Kommunalwahl




Wie jedes Jahr im März führte auch heuer die Jahreshauptversammlung die Mitglieder des CSU Ortsverbands Vachendorf zusammen. Natürlich stand der Kommunalwahlkampf im Mittelpunkt. Zu der öffentlichen Versammlung waren deshalb auch einige Kandidaten der Wählergruppe Einigkeit mit ihrem Sprecher Alois Siglreitmaier gekommen.

Im Sportstüberl der wieder eröffneten Gaststätte „Zum Schusterwirt“ in Humhausen gab der Ortsvorsitzende Walter Ponath einen Bericht über die Aktivitäten der Vachendorfer CSU. Der Ortsverband hat einen Altersschnitt von 63 Jahren und 34 Mitglieder. Davon leider nur 6 Frauen (etwa 17%), bedauerte Ponath. Ich würde mir wünschen, dass Magdalena Fischer in den Gemeinderat gewählt wird. „Ich halte sie für kompetent und denke, die 22jährige könnte beweisen, dass die CSU mittlerweile viel offener ist, als man ihr nachsagt.“ Die Sport- und Fitnesskauffrau ist stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands. Ihre Ausbildung wird sie bald beendet haben.

„Auch 2013 haben wir wieder mit zwei Veranstaltungen am Ferienprogramm teilgenommen, haben uns an zahlreichen Stammtischen getroffen, regelmäßig aus dem Gemeinderat informiert und waren auch sonst aktiv. Zuletzt haben wir in Traunstein das Druckereimuseum und die Lokalredaktion des Traunsteiner Tagblatts besucht. Wir sind immer aktiv. Nicht nur zu Wahlzeiten.“

Nach dem Kassenbericht des Markus Kaiser und der Entlastung des Vorstands wurde Ponath deutlich: „Wenn ich der Meinung wäre, der 1. Bürgermeister hätte seine Arbeit gut gemacht, dann hätte ich nicht kandidiert. Transparenz und Bürgernähe, wie 2008 versprochen, sehen in meinen Augen anders aus. Beispielsweise motiviert mich, dass man uns jegliche Debatte darüber verboten hat, ob die Sprechstunden des 1. Bürgermeisters (nur 3 Stunden in der Woche) ausreichen.“ Im Jahr 2008 haben 73 % der Vachendorfer gewählt. Mit nur 104 Stimmen Unterschied fiel die Wahl am Schluss auf den jetzigen 1. Bürgermeister.

Zuletzt hat die SPD/UUB-Redaktion eine Information der Wähler gedruckt. In dieser „halboffiziellen“ „Vachendorfer Wahlzeitung“, unterschrieben vom 1. Bürgermeister persönlich, wird aufgeführt, was die Gemeinde in den letzten 6 Jahren repariert hat. Ponath: „Wo die besondere Leistung eines Bürgermeister zu finden sein soll, wenn erst ewig hingewartet wird und dann beinah zu spät endlich einmal Pumpen erneuert werden, kann ich nicht sehen.“

„Schulsanierung, KiTa-Bau, längst fällige Überteerung einer kaputten Straße, Austausch kaputter Pumpen – Alles Pflichtaufgaben oder Dinge, die von außen angestoßen worden sind.“ , so Ponath. Ich seh da kein Engagement und auch keine Zukunftspläne. „Wer, wie ich, als Gemeinderat Themen kritisch hinterfragt, gar einer anderen Meinung ist oder einfach nur Informationen vom Rathauschef will, der tanzt aus der Reihe. Der Wunsch nach Harmonie im Gemeinderat kann aber nicht bedeuten, dass allem ungeprüft zugestimmt wird. Politik bedeutet, eine eigene Meinung zu haben und sich zu trauen, diese Meinung auch zu vertreten.“

Walter Ponath kandidiert für das Ehrenamt als 1. Bürgermeister und stellte der Versammlung ein starkes Team von Gemeinderatskandidaten vor. Hubert Gutsjahr, Andreas Schroll, Hans-Peter Maier, Gemeinderat Alois Siglreitmeier, Christian Reicher, Rudi Grichtmaier, Magdalena Fischer, Josef Stienen, Markus Kaiser, Markus Bierl und Jean Stodden unterstützen ihn. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre. Die Jüngste ist 22 und der erfahrenste 56 Jahre alt. Ponath selber ist 52 und seit 6 Jahren im Gemeinderat.

„Ich habe die Flyer mit den Wahlversprechen aus 2008 zu Hause und kann sagen, wir haben unsere Arbeit im Gemeinderat gemacht. Die Gemeinderäte der CSU/Einigkeit müssen sich nicht verstecken. Wir haben erreicht, dass der Wanderweg zum St. Georgs-Kircherl vom Schlammpfad zum begehbaren Wanderweg wurde. Wir haben erreicht, dass die Laufbahn an der Schule endlich hergerichtet wurde. Auch wenn es dazu erst im Juni 2011 der Hilfe der Presse bedurfte. Wir haben immer für den Bau von Radwegen gekämpft und ließen uns nur unter Protest hinhalten. Wir fördern mit Veranstaltungen aktiv den Erhalt des Gewerbes im Dorf. Wir kümmern uns im Ferienprogramm seit Jahren um die Jungen und setzen uns für die Belange der Älteren ein. Wir waren es, die über die Windkraft informierten und den Öko-Strom für die Gemeinde gefordert haben. Und wir waren es auch, die erfolgreich mit der Bahn wegen des Lärms verhandelt haben.“

Ponath las auch vor, was auf dem 2008er Flyer des 1. Bürgermeister steht und bat die Anwesenden um ihr eigenes Urteil. „Stärke Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen? Bessere Information über die Gemeindepolitik? Vorausschauende Gemeindepolitik? Vor der Wahl hat Schroll den jungen Leuten angeblich auch etwas von einem Skaterplatz und einem Jugendraum erzählt.“ Versprochen! Gehalten? Oder gebrochen? Und was ist mit der Anwesenheit im Rathaus?

Ponath gab einen kleinen Ausblick über die Zukunftspläne, die seine Kandidaten und er für Vachendorf haben. Er verwies auf den Tourismusfaktor für das „Feriendorf Vachendorf“. Urlaub auf dem Bauernhof und Kleinvermieter nutzen dem ganzen Dorf. Vom Gastwirt bis zum Lebensmittelgeschäft, das es zu erhalten gilt. Dazu müssen Wanderwege gepflegt oder wieder zum Leben erweckt werden. Der Umleitungsverkehr der Autobahn muss aus dem Dorf raus oder zumindest besser abgeleitet werden. Abgesenkte Gehwege und auch mal ein Ruhebankerl werden den Älteren das Leben in Vachendorf erleichtern. Das Leben muss für alle im Dorf lebenswert sein.

Abschließend brachte Ponath das Thema „Zeit“ ins Spiel. In den arabischen Ländern gilt der als reich, der Zeit hat. „Diesen Reichtum bringe ich mit. Ich werde meine Arbeitszeiten um mindestens 40% reduzieren. Die Schutzfolien auf dem Rathausstuhl könnten also abgenommen werden. In dem Zimmer wäre wieder wer.“


Die Versammlung schloß Ponath mit der Bitte, das Wahlrecht zu nutzen und die Kandidaten zu unterstützen. Für sich selber bat er um Vertrauen und das Kreuzerl.





Walter Ponath
CSU-Ortsvorsitzender
Tel.: 0171/7533992
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