SV Lohhof: Zweite Niederlage in Folge

Foto Krex: Trotz großem Kampf und voller Konzentration ging der Sieg nach Chemnitz
Gegen Chemnitz musste der SV Lohhof die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Mit 1:3 ging das Spiel am Samstagabend in der Chemnitzer Sporthalle an den Gastgeber. Damit rutscht der SV Lohhof auf den siebten Tabellenplatz ab.

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, konnten das Niveau aber leider nicht halten“, war das Resümee des Trainers direkt nach dem Spiel. Aber von Anfang an. Die Mannschaft um Spielführerin Hölzel startete gut ins Spiel und konnte sich das erste Mal durch eine Aufschlagserie Hammerschmidts absetzen. Gute Aufschläge waren auch der Grundstein für den Satzgewinn von 25:20 und somit der 1:0 Führung. In Satz zwei kam Chemnitz dann aber besser ins Spiel und konnte den SV Lohhof ebenfalls mit einem druckvollen Aufschlagspiel unter Druck setzen. Beide Zuspielerinnen bekamen viele technische Unsauberheiten herausgenommen. So auch Kettenbach beim Stand von 23:22, was zum ersten Satzball des Gastgebers führte. Der erste konnte abgewehrt werden, den zweiten verwandelte Chemnitz zum 1:1 Satzausgleich.

Den besseren Start in Satz Nummer drei erwischte dann Chemnitz. Koch reagierte schnell und brachte beim Stand von 1:5 Pfeiffer für Hammerschmidt in der Annahmeformation. Es kehrte ein wenig Ruhe ein und besonders Herrmann wusste in aller Lage zu punkten und auch zu überzeugen. Leider war es aber erneut Chemnitz angeführt von einer starken Mandy Sohr und mit den Zuschauern im Rücken, die den letzten Punkt zum 26:24 im dritten Satz machte.
„Ich bin stolz auf mein Team, denn wir haben nie aufgegeben zu kämpfen“, sah Koch in Satz vier einen aufopferungsvoll spielenden SV Lohhof. Kampfstark und die Niederlage nicht hinnehmen wollend gab der SV Lohhof nicht auf. „Wir haben neue Knieschoner, die den Schweiß stark abgeben“, betonte Koch im Interview die ständigen Unterbrechungen durch Wischaktionen seitens des SV Lohhof. Doch leider reichte es am Ende auch im zweiten Auswärtsspiel nicht zu einem Sieg und auch nicht zu einem Punkt. Mit 1:3 und 18:25 musste man sich im finalen Durchgang geschlagen geben.

„Wir wollen positiv in die Winterpause starten und dazu wollen wir am kommenden Sonntag zu Hause wieder zurück in die Erfolgsspur“, ist Koch mit seinem Team dennoch zufrieden. Denn man „habe einen großen Schritt nach vorne gemacht“. Dass sich die Mannschaft nach den ständigen Ausfällen und Verletzungssorgen von Beginn der Saison an erst finden muss, ist ganz normal. Und auch im Kampf um die Tabellenspitze ist nichts verloren. Lediglich 5 Punkte trennen die Plätze eins bis sieben. Und dass hier ein ständiges Rotieren stattfindet, sieht man jeden Montag aufs Neue. „Wir wissen, dass wir eines der stärksten Teams der Liga sind“, steht die Abteilungsleitung voll hinter dem Team und Trainer. „Wir wussten, dass es nicht leicht ist, einen neuen Trainer zu integrieren. Er macht aber einen super Job und die Saison ist zum Lernen da.“
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