SV Lohhof: Stark begonnen, am Ende keine Punkte

Foto Birschik: Gegen Chemnitz wollen Hölzel & Co. wieder konzentriert an die Sache gehen – v.l. Kock, Hölzel, Karnbaum, Kettenbach, Mirtl
Erneut gab es keinen Sieg für den SV Lohhof beim Ligakonkurrenten SWE Volley Team aus Erfurt. Damit bleiben auch im dritten Jahr in Folge die Punkte in Tühringen. Mit 1:3 musste sich der SV Lohhof nach einem starken Beginn geschlagen geben und rutscht damit in der Tabelle auf Rang sechs ab.

„Die Tabelle ändert sich aber nach jedem Spieltag“, ist Trainer Koch zwar enttäuscht über die Niederlage, weiss aber, dass sein Team auf dem richtigen Weg ist. Denn der Beginn des SVL war stark. Man ließ dem Gastgeber aus Erfurt trotz lautstark unterstützender Fans in der Annahme keine Chance und legte los wie die Feuerwehr. Aufschlagserien von Herrmann und Kettenbach und eine solide Annahmeleistung waren die Grundlage für den Satzgewinn (25:22). Auch im zweiten Satz sah es lange Zeit so aus, als ob der SV Lohhof mit einer 2:0 Führung in die zehnminütige Pause gehen würde. Bereits mit 17:11 lag man in Durchgang zwei vorne, ehe Lohhof einen Gang zurück schaltete, Erfurt hingegen zwei Schüppen drauf legte. So kam eine Führung für den Gast von 23:18 zu Stande. Dass aber in diesem Spiel alles möglich war, zeigte Herrmann mit einer Aufschlagserie zum 23:23, ehe eine unglückliche Abwehraktion den Satzverlust von 23:25 nach sich zog. „In Satz zwei hat Marin Mirtl einen Ball aufs Auge bekommen und war den halben Satz spielunfähig“, weiss Koch, dass das der Grund des Satzverlustes war.

Aus der zehnminuten Pause kam der Gastgeber deutlich aggressiver und siegessicherer, der SV Lohhof hingegen konnte das Niveau der ersten 1,5 Sätze nicht halten geschweige denn wieder finden. Ein starkes Erfurter Aufschlagspiel und eine aus allen Situationen punktende Saskia Leonhardt waren die Erfolgsgaranten. Der SV Lohhof kam nicht mehr ins Spiel. Auch die Wechsel durch Trainer Koch in der Annahmeformation brachten nicht die gewünschte Wirkung. Somit gingen die Sätze drei und vier mit 25:18 und 25:17 an den Gastgeber. „Wir haben heute gegen einen starken Gegner verloren“, war die Ansprache eines enttäuschten Kochs in der Kabine. Hinzu kommt, dass Hammerschmidt sich am Freitag unglücklich im Training verletzte und Karnbaum mit Schulterproblemen in die Partie startete. „Jetzt reisen wir erneut zu einem schweren Auswärtsspiel nach Chemnitz“, ist Koch sich sicher, dass das Team nicht zwei Mal in Folge verlieren will – so auch er selbst.

Deswegen heisst es jetzt schnell Abhacken und an den Schwächen arbeiten. Denn bei einem ist man sich in Lohhof sicher: Das Team des SV Lohhof um Mannschaftsführerin Christin Hölzel gehört zu einem der stärksten in der Liga und will durch Kampfgeist zurück auf die Erfolgsspur. Denn das ist es, was die Mannschaft auszeichnet! Die Saison ist lang und so wie es scheint, kann nahezu jeder jeden schlagen. Und durch die neue Punkteregel ist Vieles möglich.
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