SV Lohhof: 3:0 gegen Stuttgart und viel Boden gut gemacht

Foto Burschik: Ist zum Spiel gegen Tabellenführer hoffentlich wieder fit (rechts: Marion Mirtl)
Zwar ist der SVL immer noch Tabellensiebter, aber mit den zwei 3:0 Erfolgen aus den letzten beiden Spielen ist immer noch fast alles möglich. Dabei musste das Team um Trainer Johannes Koch die Woche über den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Denn Marion Mirtl war am Dienstag im Training umgeknickt. Zwar war sie gegen Stuttgart mit dabei, aber am Netz nicht einsetzbar. "Das war ein Schock für uns und wir mussten die Aufstellung erneut ändern", so Koch vor dem Spiel. Denn Kapitänin Hölzel rutschte neben Damerau auf die Annahmeaußenposition, Standhardinger und Herrmann übernahmen den Mittelblock, Kettenbach das Zuspiel und Pfeiffer fungierte wie gewohnt als Libera. Ihr Startaufstellungsdebut gab Elsasser auf der Diagonalposition. Grund des deutlichen Ausgangs des ersten Satzes waren die druckvollen Aufschläge. Die Effektivität war enorm, sodass bei Stuttgart nahezu kein Angriffsaufbau möglich war. 25:13.

In Durchgang zwei zu Beginn ein ähnliches Bild und ein beruhigender Vorsprung. Stuttgart erkannte, dass sie an diesem Tage alles oder nichts spielen mussten, erhöhten den Aufschlagdruck und kamen auf 18:18 heran. Mirtl kam beim 19:18 für Damerau. "Marion hat Ihnen wohl das fürchten gelehrt", schmunzelte Koch nach der Einwechslung. Denn ab diesem Zeitpunkt machte der Gastgeber Dank guter Aufschläge und einer konsequenten Arbeit in der Block-Feldabwehr keinen Punkt mehr in Satz 2. 25:18.

Auch Satz drei ein ähnliches Bild. Ein guter Start und der SVL zieht davon. Stuttgart spielt alles oder nichts und wird dafür immer wieder belohnt. Der Satz bleibt trotz zwischenzeitlich hoher Führung spannend. "Wir haben es Mitte des Satzes nicht geschafft, die Fehlerquote gering zu halten", hatten Koch und das Team aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, den Satz verlieren zu können. 28:26.

Erfreulich war, dass Kock nach ihrer langen Verletzungspause Mitte des letzten Durchgangs Einsatzzeit bekam und ihren Job gut machte. Die Annahme war an diesem Tag exzellent, woran neben einer gut aufgelegten Pfeiffer vor allem Kapitänin Hölzel Anteil hatte, die auch im Angriff permanent zum Schuss kam. "Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich möchte eigentlich niemanden hervorheben", ist Koch vor allem auch stolz auf Marion Elsasser, die sich durch ihre harte Arbeit die Saison über den Einsatz mehr als verdient hat. "Ich hätte heute 3-4 Spielerinnen zur MVP wählen können", ist Koch aber noch glücklicher darüber, dass das Team keine Minute einen Zweifel an einem Sieg ließen.
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