Vier Fäuste für ein K.o. - MMA auf Siegeszug in Europa

MMA Fighter vor dem Kampf (Foto: shutterstock.com)

Zweifelsohne werden sich einige die Frage stellen: Was ist MMA überhaupt? MMA bedeutet Mixed Martial Arts, was auf Deutsch soviel wie „gemischte Kampfkünste“ bedeutet. Die relativ moderne Art des Vollkontaktwettkampfes wurzelt in den antiken Olympischen Spielen, wo sie als „Pankration“ bekannt war. MMA wie man es heute kennt, entstand in den frühen 1990er Jahren.

Zu dieser Zeit fanden die ersten Vergleichskämpfe unter dem Titel „Ultimate Fighting Championship (UFC)“ statt. Das Besondere daran war bzw. ist, dass die Kämpfer Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten kombinieren und anwenden. Dabei kommen sowohl Tritt- als auch Schlagtechniken aus dem Kickboxen, Boxen, Muay Thai, Jodu, Jiu Jitsu, Ringen sowie aus anderen Kampftechniken zum Einsatz. Im Sinne des Vollkontaktsportes werden auch sämtliche Kampfdistanzen wie Werfen, Treten, Schlagen, Clinchen als auch der Bodenkampf vereint.

Möge der Bessere gewinnen

Gewonnen hat man, wenn der Gegner durch Abklopfen aufgibt oder der Schiedsrichter den Kampf beendet. Die einzelnen Ergebnisse können folgendermaßen entschieden werden:

• aufgeben durch verbales Signal oder Abklopfen
• Schiedsrichter bricht ab – technisches K.o.
• Punktrichter entscheiden
• technisches Unentschieden
• technische Entscheidung
• Disqualifikation
• Gegner verweigert Kampf
• Betreuer lehnen ab

MMA in Deutschland

Bereits in den 1990er Jahren kam MMA auch nach Deutschland. Hier wurden anfangs sogenannte Mix-Fight-Galas organisiert, wovon ein Teil MMA-Kämpfe waren. Zu dieser Zeit lief MMA noch unter dem Namen „Free Fight“. Da aber auch MMA-Kämpfe gewissen Regeln unterliegen, war dieser Name stets irreführend, weshalb man sich auch im deutschsprachigen Raum schließlich die Bezeichnung MMA angewohnte. Seit 2005 erfährt der Sport deutlich mehr Aufmerksamkeit, da auch hierzulande immer mehr Veranstaltungen initiiert werden und regelmäßig deutsche Athleten an den Kämpfen teilnehmen.

Pro & Contra des MMA

Es waren gerade die „Free Fights“, die einen schlechten Ruf über den Sport brachten. Zu lose Regeln, zu brutale Vorgehensweise wurden MMA – teils zu Recht – unterstellt. Zumal auch drei bekannte Kämpfer den Folgen eines Fights erlagen. Damit liegt die Todeszahl allerdings weit unter jener bei Boxkämpfen. Das Verletzungsrisiko ist laut Studien in etwa mit jenen anderer Vollkontaktkampfsportarten zu vergleichen. Der Ruf von MMA hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Zumal MMA nicht einfach nur ein großes Maß an Kraft, sondern vor allem auch Fitness und Schnelligkeit voraussetzt. Dabei werden sowohl Reaktionsstärke als auch Koordination trainiert. Damit ist MMA ein ganzheitliches Training der Spitzenklasse und gewinnt schon allein deswegen immer mehr Interessenten. Plus: In den Trainings werden Schlagtechniken grundsätzlich nur angedeutet.

Wer also an der Sportart MMA tatsächlich interessiert ist, sollte sich nicht von seinem „alten“ Ruf abschrecken lassen. Wichtig ist, ein gutes, renommiertes Studio auszuwählen, in dem man sich wohlfühlt. Die Ausrüstung für MMA Fighter gibt es inzwischen bei vielen gut sortierten Sportfachhändlern und natürlich vor allem auch im Internet. Ein beliebter Anbieter ist beispielsweise Vantage Fighting. Das Besondere: Vantage Fighting wird von einem Team betrieben, das selbst aus der MMA-Szene stammt. Mehr dazu gibt es auf: www.vantage-fighting.com
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