Münsterjubiläumsprojekt: Ulmer Bürgerkette – ein vielfältiges Band der Sympathie

Zum 125. Jubiläum des Ulmer Münsters haben sich Gisela und Ira Dentler von der Ulmer Goldschmiede Dentler etwas Besonderes einfallen lassen. Aus 270 Einzelketten soll die Ulmer Bürgerkette gefertigt werden, die am Ende mindestens so lang sein soll, wie der höchste Kirchturm der Welt hoch ist. Jetzt rufen die Dentlers die Ulmer und Ulmerinnen auf, beim gemeinsamen Projekt mitzuwirken.

2015 jährt sich die Vollendung des Münsterturms zum 125. Mal. Das Münster wurde von Ulmer Bürgern gebaut: Sie beschlossen eine Kirche von Bürgern für Bürger innerhalb der Stadtmauern zu bauen und selbst zu finanzieren.
„Den Begriff „Bürgerkirche“ wollen wir wörtlich nehmen. Ulm ist eine lebendige Stadt – voller Vielfalt, dass macht das Wesen der Stadt aus. Alle Einwohner haben ihre speziellen Eindrücke von der Stadt. Wir alle haben unsere eigene Sichtweise, unsere Lieblingsorte, Charaktere, Tätigkeiten und Umgebungen in der Stadt“, sagt Gisela Dentler.
Mit dem gemeinsamen Projekt „Ulmer Bürgerkette“ soll jetzt ein weiteres sichtbares Bekenntnis für Ulm geschaffen werden.
Dazu rufen Gisela und Ira Dentler alle Mitbürger(innen) auf, ihre Lieblingsseite oder persönliches Sahnestück der Donaustadt kunstvoll vorzustellen. Nicht, wie man denken könnte anhand eines Bildes, einer Fotografie oder eines Gedichts. Sondern anhand vieler individuell gestalteter schmucker Einzelketten. „Jede einzelne Kette soll für ein persönliches Stück Ulm und die Vielfalt des Ulmer Lebens stehen“, sagt Ira Dentler.
Mindestens 161,53 Meter lang, so hoch wie der Münsterturm in den Himmel ragt, soll letztendlich die Bürgerkette insgesamt werden. Dazu müssten 270 Einzelketten mit einer Länge von jeweils 60 Zentimeter miteinander verknüpft werden. Jedes einzelne Teilstück soll bei der Aktion von einem Bürger, einem Verein, einer Schule oder einer Institution gefertigt werden. Als Zeichen für das ausdauernde Miteinander, das ja auch beim Bau der Bürgerkirche vonnöten war, ist der Projektzeitraum auf ein ganzes Kalenderjahr angesetzt.
Damit das klappt, begleiten die Dentlers die Arbeiten mit dem technischen Know-how einer Goldschmiede. Gedacht ist ein monatlicher Treff im „König von Ulm Museum“ in der Dentler Goldschmiede im Ulmer Fischerviertel. Neben der handwerklichen Arbeit entstehen dann kulturübergreifend bei Butterbrezel und schwäbischen Bier neue Begegnungen mit anderen Ulmern. Sollte es gelingen 270 einzelne Ulmer Ketten zu einer Ulmer Bürgerkette zu verbinden, planen die Initiatoren eine besondere Vorstellung des Gesamtwerks. Man darf gespannt sein, was Gisela und Ira Dentler dabei vorschwebt.
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