Die Geldbörse im Wandel der Zeit

Große Vielfalt an Geldbörsen

Ein Rückblick auf die Geschichte des Geldbeutels verrät, dass das Portemonnaie genauso alt ist, wie das Geld selbst. Die Menschen brauchten immer schon einen sicheren Aufbewahrungsort für ihr Geld und andere kleine Gegenstände, wenn sie unterwegs waren. Bereits im Mittelalter bestanden die Menschen darauf, ihre Münzen und Wertgegenstände, in kleinen Geldbörsen aus Leder oder Stoff mit sich zu tragen. Leder jedoch, wurde aufgrund seiner robusten Beschaffenheit und damit langen Lebensdauer bevorzugt. Geldbörsen wurden zu dieser Zeit noch an einem Leibgurt getragen und wurden als ,,Geldkatze‘‘ bezeichnet.


Der Geldbeutel früher und heute


Die Vorgänger der Geldbörsen, so wie wir sie heute kennen, nur sehr einfach verarbeitet, gibt es schon seit ungefähr 2.000 Jahren. Zunächst wickelte die Menschen ihre Wertsachen lediglich in ein Stück Leder oder Stoff, später hingegen wurde das Lederstück mit Löchern am Rand versehen, wodurch man eine Kordel zog, um den Geldbeutel zu verschließen. So wurde der Geldbeutel in der Hand getragen oder am Gürtel befestigt bis im 18. Und 19. Jahrhundert das Papiergeld neben den Münzen als Zahlungsmöglichkeit eingeführt wurde. Von da musste selbstverständlich eine neue Form zur Aufbewahrung der empfindlichen Banknoten her. Die Gestaltung der neuen Geldbörse wurde abhängig von der Geldscheingröße konzipiert. Wichtige Dokumente, Geldscheine und Münzen konnten nun sicher und kompakt verstaut werden – was bis heute noch anhält, denn diese Geldbörsenform hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt durchgesetzt.

Modetrends der Geldbörsen



Trends waren bei Geldbörsen immer schon ein Thema. Seit dem 18. Jahrhundert galt das Portemonnaie außerdem als modisches Accessoire, womit sich die Geldbörsenmode auch stets nach aktuellen Stilrichtungen richtete. Mit der Zeit wurden Geldbörsen immer moderner, verspielter, sowie man begann sie mit hochwertigen Materialien zu verzieren. So trugen die Menschen Taschen mit Perlen, Edelsteinen, Gold und Perlmutt.
Bis heute legt ein großer Teil der Gesellschaft einen großen Wert darauf, wie die eigene Geldbörse aussieht. Die Produktpalette ist heutzutage grenzenlos – für jeden erdenklichen Geschmack und jeden Anlass gibt es unzählige Variationen der Geldbörse – ganz gleich, ob man eine klassisch schwarze Geldbörse oder eine bunte Geldbörse, mit schlichtem oder aufwendigem Verschluss benötigt. Heutzutage dient das Portemonnaie aber nicht nur als Aufbewahrungsort für Scheine und Münzen, sondern ebenso für Kreditkarten, Visitenkarten, Ausweispapiere, Fotos und je nach Ermessen. Bei einer Abendgarderobe ersetzt die Handtasche auch oftmals die Handtasche bei Damen.

Fazit


Eine Geldbörse besitzt heutzutage so ziemlich jeder, da es sich als völliger Standard unter den Gebrauchsgegenständen etabliert hat. Während man früher lediglich Lederbeutel besaß gibt es heute eine grenzenlose Vielfalt an verschiedensten Geldbörsen passend zum jeweiligen Stil.
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1 Kommentar
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Johanna M. aus Stemwede | 07.01.2015 | 23:05  
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