6200 Besucher bei den Neu-Ulmer Orchideentagen

Neu-Ulm. Vom 7. bis 9. Februar war das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus (ESH) zum 17. Mal Gastgeber einer international anerkannten Blumenschau. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist nicht nur bei regionalen und nationalen Orchideenkennern überaus beliebt - aus der ganzen Welt kamen Züchter, Referenten und Besucher in die bayerische Donaustadt, um bei der großen öffentlichen Blumenschau mit dabei zu sein. 6200 Besucher strömten in den vergangenen Tagen nach Neu-Ulm zur Blumenausstellung.



Die 17. Neu-Ulmer Orchideetage (7.-9.2) wurden während der vergangenen drei Ausstellungstage, von Freitag bis Sonntag, von rund 6200 Botanikfreunden besucht. „Die Besucherzahl zeigt den hohen Stellenwert, den die Orchideentage in Neu-Ulm haben, wenngleich das Ergebnis mit rund 10.000 Besuchern vor zwei Jahren nicht erreicht werden konnte“, kommentiert Edwin–Scharff-Haus Geschäftsführer Herbert Lang den Ansturm. Seit 34 Jahren veranstaltet das Edwin-Scharff-Haus in Zusammenarbeit mit der Deutschen Orchideen Gesellschaft (DOG), im Zwei-Jahres-Rhythmus, diese hochkarätige Ausstellung, zu der Orchideenfreunde aus ganz Europa anreisten. Nur verhaltenen Zuspruch bekam das Konzept mit der Veranstaltung Flower-Power-Night, bei dem die Brillianten unter den Blumen harmonisch ins Licht gesetzt wurden. Flower-Power Rhythmen aus den Sechzigern und Siebzigern gab die Ariane Müller Band im kleinen Saal zum Besten. Rund 300 Nachtschwärmer konnten bis zum Ende der samstagabendlichen Veranstaltung um 23.00 Uhr gezählt werden.
Bereits am Eröffnungstag konnten die Organisatoren rund 1300 Besucher verzeichnen. Größter Andrang herrschte aber vor allem am Sonntagnachmittag, als nahezu die Hälfte der Gesamtbesucherzahl gezählt wurde. Bernd Treder, der Präsident der DOG freute sich nicht nur über den Andrang, sondern vor allem auch darüber, dass sich erneut bestätigte, was er zuvor immer betont hatte. Die am Sonntagabend in Neu-Ulm zu Ende gegangene Schau war die Beste, die bislang stattfand. Treder: „Die Preisrichter vergaben nicht weniger als 98 Medaillen“. Desweiteren übergab Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg insgesamt 10 Ehrenpreise für besondere Leistungen, gestiftet von der Stadt Neu-Ulm. „Das alles zeigt, dass hier an der Donau die Qualität Vorrang hat. Für die Neu-Ulmer Orchideentage 2016 haben sich die Organisatoren bereits Gedanken gemacht. Die Stadt Neu-Ulm und die Deutsche Orchideen Gesellschaft wollen die Schau dann noch attraktiver gestalten.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.