18. Seligweiler Maislabyrinth öffnet am 23. Juli

„Rund 45 Minuten dauert der Spaziergang durchs Labyrinth das von rund 140.000 zwei Meter hohen Maispflanzen umgeben ist“, schätzt Bernd Ruess.© Foto: Aurel Dörner/dpr

ULM. Ein riesiges rund 1,6 Hektar großes Maisfeld wird auch diesen Sommer wieder zahlreiche Besucher aus der ganzen Region nach Seligweiler bei Ulm locken. Der Grund ist ein im Maisfeld angelegtes Labyrinth. Landwirt Bernd Ruess startete bereits diese Woche mit der Gestaltung seines Irrgartens. Dazu wurden rund 140.000 Pflanzen gesät. Man darf gespannt sein welches Motiv dieses Jahr im Zentrum des Feldes zum Vorschein kommt.

In den vergangenen 17 Jahren hat Maisfeldlabyrinth Organisator und Landwirt Bernd Ruess aus Bollingen schon die unterschiedlichsten Motive in sein Maisfeldlabyrinth gemäht. Das Ulmer Münster, verschiedene Firmenlogos, einen Teddybärkopf, einen Frosch, einen Elefanten, ein Flugzeug und einen Heißluftballon hat der Labyrinthkünstler in überdimensionaler Größe bereits verwirklicht. Nach einem eigens ausgedachten Schema schneidet Ruess dieser Tage erneut Wege in seine Maisplantage am Rasthof Seligweiler. Mehrere Sackgassen wird der erfahrene Maislabyrinthgestalter einbauen, um es den Besuchern auf dem rund zwei Kilometer langen Weg durch sein öffentliches Maisfeldlabyrinth nicht zu einfach zu machen. In einzelne Planquadrate unterteilt schneidet Ruess so auf dem 1600 Quadratmeter großen Feld exakt nach Plan und zentimetergenau ein vorgefertigtes Muster. Durch den kontinuierlichen Regen-Sonne-Mix haben die Pflanzen bereits eine Höhe von 1,6 Metern erreicht. Bis zur Eröffnung des Maislabyrinths am 23. Juli wird das Süßgras mit einer Höhe von über zwei Metern unübersehbar sein. Welche Irrweg-Formation das diesjährige Maislabyrinth hat, wird erst kurz vor der Eröffnung verraten. Aufgabe ist dann, den Irrweg im Maisacker so zu durchqueren, um am Pfadziel verschiedene Stempel der Stempelstellen im Feld vorweisen zu können. „Rund 45 Minuten dauert der Spaziergang durchs Labyrinth das von rund 140.000 zwei Meter hohen Maispflanzen umgeben ist“, schätzt Bernd Ruess. Immer samstags hat das Maisfeldlabyrinth bis zur Geisterstunde um 24.00 Uhr geöffnet. Dann geht es zumeist gruselig im Irrgarten zu, denn für den nächtlichen Spaziergang mit der Taschenlampe oder Fackel hat sich der Organisator bereits die ein oder andere gruselige Überraschung ausgedacht. So wie am 26. August, wenn der Irrweg zum Labyrinth des Horrors wird. Zusammen mit den Machern des Ulmer Zombie Walks präsentiert Ruess den Besuchern dan schaurig schöne Begegnungen bei Nacht.


INFO:
Maisfeldlabyrinth
Rasthaus Seligweiler
Familie Bernd Ruess
Tel.: 07304-6239
www.labyrinth-ulm.de
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