VfL Handballdamen: Geführt, gekämpft, verloren…

Zum heutigen Sonntagsspiel gastierte die 1. Damen des VfL Uetze bei den Frauen der HSG Langenhagen. Noch aus dem Spiel der letzten Woche gegen Mellendorf, bei dem sich durch harte Arbeit und Teamgeist ein äußerst erfreuliches Unentschieden ergab, nahmen die Uetzer Gäste nun erneut den Willen zum Gewinnen mit nach Hannover.

Der Beginn war mit einer 0:3-Führung schon einmal gar nicht so schlecht. Trainer Rainer Bode sollte mit seinen Warnungen, man habe es hier mit einer äußerst kämpferischen, unnachgiebigen Mannschaft zu tun, jedoch Recht behalten. Innerhalb kürzester Zeit knüpfte die HSG erst an ein Untentschieden an, wenig später ging die Führung in die Hände der Gastgeberinnen über. Unsaubere Anspiele und Unaufmerksamkeiten in der Defensive waren hier wesentliche Gründe. Kurz vor der Halbzeitpause nahmen sich die Uetzer Gäste dann doch noch einmal zusammen und warfen die so wichtigen Treffer, um mit einer 9:11-Führung in die zehn Minuten Auszeit zu gehen. Anders als sonst kam das Signal zu zehn Minuten Pause eher unpassend, spielten sich die Uetzer Damen gerade wenige Minuten vor Halbzeit in die aus der letzten Woche noch bekannte Kämpfermanier.
Entsprechend motiviert starteten die heute ausnahmsweise in orangenen Leibchen spielenden VfL-Damen in die zweite Halbzeit. Wie auch schon letzte Woche ließ sich aber nicht an die energische Spielweise der letzten Minuten des ersten Partieteils anschließen, sodass es den Uetzer Damen nicht gelang, einen Torausbau zu erarbeiten. Die Gegnerinnen, allesamt mit einer soliden körperlichen Handballerkonstitution ausgestattet, machten es den Gästen sichtlich schwer in der Abwehr standhaft zu bleiben und den Angriff nicht nur über Würfe aus der zweiten Reihe abzuschließen. Die starke Abwehr der Langenhagener Gastgeberinnen brachte hier schon die ein oder andere Uetzerin zum Verzweifeln. Hier fehlte es dann deutlich an Biss, wie man ihn letzte Woche noch zu sehen bekommen hatte. Nicht zuletzt die teils deutlich falschen Schiedsrichterentscheidungen leisteten ihren Beitrag zu entsprechendem Unmut auf Uetzer Seite, der jedoch nicht adäquat mobilisiert werden konnte. Schlussendlich trennten sich beide Mannschaften mit einem 23:20 für die HSG.

Für Uetze spielten:

Jenny Ricke (TW), Julia Knoche (1), Yvonne Scherer (1), Nora Fieberg (5), Hanna Krüger, Marleen Wendland, Nathalie Schiemann (5), Julia Winkel, Alina Kohlmeier (6), Beate Volz, Frederike Schaper (1), Marina Schwarze (1), Samira Kunz, Yvonne Köneke
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