Uetzer Luftpistolenschützen sichern sich vorzeitig Klassenerhalt in der Bundesliga

Sichern sich vorzeitig den Klassenerhalt: SvenPrzyklenk, Hacki Jentsch, Sarah Kiesewetter, Marit Albrecht und Marten Heuer vom SV Uetze

Bei ihrem Heimwettkampfwochenende konnten die Uetzer Luftpistolenschützen mit einem klaren 4:1 Sieg über den SV Haendorf bereits vorzeitig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga klar machen. Allerdings mussten sie sich danach dem Vorjahresmeister aus Hannover knapp mit 3:2 geschlagen geben und so die Tabellenführung an den GTV Bremerhaven abtreten.

Die Uetzer Mannschaft war dabei geschwächt in das Wettkampfwochenende gestartet. Kankheitsbedingt fiel der bisher an Position 2 schießende Kevin Meier kurzfristig aus, so dass alle Sportler eine Position aufrücken mussten. Trotzdem zeigte die Mannschaft wieder durchweg ein hohes Leistungsniveau.

Insbesondere Rückkehrer Hans-Christian Jentsch bewies, dass er in seiner mehrjährigen Pause nichts verlernt hat. Der Klavierbauer hat erst von wenigen Monaten sein Training in Wien wieder aufgenommen und startete mangels vorheriger Ergebnisse auf Position 5. Der 24jährige holte mit 369 und 376 Ringen nicht nur souverän seine beiden Einzelpunkte sondern stieg damit auch gleich auf Position 2 in der Setzliste.

Spitzenergebnisse lieferte ebenfalls wieder Sarah Kiesewetter ab, die mit 379 und 372 Ringen ihre Position 1 in der Mannschaft klar unterstrich. Gegen die 380 Ringe des für Hannover schießenden Dänen Fredrik Larsen hatte die Uetzerin damit aber letztlich im 2. Wettkampf keine Chance. Der auf Position 2 angetretene Marten Heuer konnte mit 368 Ringen im 1.Wettkampf zwar nicht sein volles Niveau abrufen, bestätigte mit beachtlichen 378 Ringen gegen Hannover aber deutlich sein Leistungspotenzial und sicherte der Mannschaft so einen weiteren wertvollen Einzelpunkt.

Ihre Technik stellt derzeit die auf Position 3 aufgerückte Marit Albrecht um, und sie hat daher noch nicht wieder ihre bisherige Leistungsstärke voll erreicht. Trotzdem konnte die Ingenieurin mit guten 370 und 369 Ringen ausschießen und so zumindest einen Punkt gegen den SV Haendorf beisteuern. Den 4. Punkt gegen Haendorf machte auf Position 4 Sven Przyklenk, der hier ebenfalls mit starken 370 Ringen abschloss.

Mannschaftsführer Donald Albrecht ist vor diesem Hintergrund sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Die knappe Niederlage gegen Hannover ist schade. Dieses Ergebnis spiegelt nicht das hohe Niveau der jungen Mannschaft wider, das sich allein in 9 von 10 Einzelergebnissen mit an die 370 Ringen und mehr zeigt. Auf den ersten 5 Positionen Sportler einsetzen zu können, die regelmäßig 370 Ringe und mehr schießen, ist in der 2. Bundesliga schon außergewöhnlich.“

Am 11. Dezember treten die Uetzer in Hamburg gegen die Tabellenführer aus Bremerhaven und den SV Kutenholz an die Linie.

Ein besonderer Dank geht vom Mannschaftsführer an die zahlreichen Helfer für Aufsichten, Auswertungen, Schießleitung und Versorgung, ohne die ein Bundesligatag nicht durchzuführen wäre.
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